Neues Ungemach für den Flugzeugbauer Airbus
und seinen Mutterkonzern EADS
Im März hatte der Airbus-Programmchef Tom Williams gesagt, dass die Haarrisse Airbus noch "auf Jahre beschäftigen" würden. Zwar werde noch in diesem Jahr mit dem Austausch der betroffenen Teile in bereits fliegenden Maschinen sowie mit dem Einbau eines Ersatzteils in neu produzierten Flügeln begonnen. Flugzeuge, die in den nächsten Monaten ausgeliefert werden, enthielten aber noch die Bauteile mit dem Materialfehler und müssten in den kommenden Jahren repariert werden.
Bei dem Bauteil handelt es sich um eine Art Klammer im Inneren der Flügel, die die "Außenhaut" mit den "Rippen" verbindet. Einige wenige hatten an einer genau begrenzten Stelle feine Haarrisse entwickelt. Die Reparatur der bereits ausgelieferten A380 kostet Airbus laut früheren Angaben rund 105 Millionen Euro./stb/fn/kja
ISIN NL0000235190
AXC0162 2012-04-30/14:54
