Bei der Bank of America
Die Bank of America ist einer der Verlierer der Finanzkrise. Sie hatte sich mit der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch und des einst größten US-Immobilienfinanzierers Countrywide überhoben. Anschließend musste der Finanzkoloss vom Staat gerettet werden. Bis heute hinkt die Bank of America der Konkurrenz hinterher. Um profitabler zu werden, sollen bereits 30.000 Leute im Privatkunden-Geschäft gehen.
Wenn sich die Informationen des "Wall Street Journal"
bestätigen, träfe es nun auch die Spitzenverdiener der Bank mit
Jahreseinkommen von mehreren hunderttausend Dollar. Gerade das
früher so einträgliche Investmentbanking hatte zuletzt stark
geschwankt. Im ersten Quartal verdiente die Bank of America unterm
Strich vergleichsweise magere 328 Millionen Dollar (250 Mio Euro),
während die Rivalen JPMorgan
Ende März arbeiteten bei der Bank of America noch 278.700 Menschen - das waren bereits 10.000 weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Filialen fiel von 5.805 auf 5.651. Damit gehört der Finanzkonzern aus der Stadt Charlotte im Bundesstaat North Carolina aber immer noch zu den größten Banken des Landes. Auch bei den Konkurrenten von der New Yorker Finanzmeile Wall Street sind bereits Tausende Stellen weggefallen./das/DP/stb
ISIN US0605051046 US46625H1005 US1729671016
AXC0041 2012-05-01/13:37
