NEW YORK (Dow Jones)--Die Bank of America steht offenbar vor weiteren Personaleinschnitten. Informierten Personen zufolge will die US-Bank etwa 2.000 Stellen streichen, von denen nun auch besonders gut bezahlte Angestellte unter anderem im Investment Banking betroffen sein sollen. Die Nummer zwei der Branche in den USA wolle damit ihren Willen untermauern, die Kosten unter Kontrolle zu bringen.
In den Jahren 2009 bis 2011 kletterten die Personalausgaben bei der Bank aus Charlotte um 17 Prozent, während die Einnahmen über mehr als ein Fünftel einbrachen. Die jüngsten Einschnitte sollen zusätzlich zu den im vergangenen Jahr angekündigten Abbau von 30.000 Jobs über drei Jahre im Filialgeschäft vorgenommen werden. Das US-Geldhaus beschäftigte per Ende März 278.700 Mitarbeiter.
Weniger als 400 Stellen sollen den Informanten zufolge nun im Investment Banking, im Vertrieb und Handel sowie im Firmenkundengeschäft wegfallen. Infolge eines geplanten Verkaufs des Vermögensmanagements in Asien, Lateinamerika und Europa würden noch einmal weniger als 2.000 Stellen wegfallen.
Die Bank of America wollte sich zu den Informationen nicht äußern.
- Von Dan Fitzpatrick und Dana Cimillua, The Wall Street Journal; +49 (0)69 29 72 51 10, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/kla
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May 01, 2012 11:15 ET (15:15 GMT)
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