Als Marktführer für mobile und netzferne Brennstoffzellen steht SFC Energy
(WKN 756 857) vor dem Sprung in die Gewinnzone.
Im Gespräch mit Dr. Peter Podesser wird schnell klar: Der Mann weiß, wovon
er spricht. Der Vorstandsvorsitzende der SFC Energy AG ist mit Leidenschaft
dabei. Nicht ohne Grund zählt die in Brunnthal bei München ansässige
Gesellschaft als Pionier bei der Kommerzialisierung von Brennstoffzellen. Im
Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellenfirmen, die sich noch in
der Entwicklungsphase befinden oder subventionierte Demonstrationsanlagen
betreiben, verkauft SFC bereits seit über sechs Jahren Brennstoffzellen an
Industrie- und Endverbraucherkunden. Die Produkte werden im Freizeitsektor
beispielsweise in Reisemobilen oder Segelbooten eingesetzt. Im Bereich
Verteidigung & Sicherheit setzen die Abnehmer auf portable, mobile und
fahrzeugbasierte Stromerzeuger und im Industriesegment werden die
Brennstoffzellen überall eingesetzt, wo im Feld oder stationär
kontinuierlich oder als Hybridunterstützung von Solar- oder Windkraftanlagen
Strom benötigt wird.
Neue Strukturen
Einziges Manko der Gesellschaft: Sie verdient noch kein Geld. Doch das soll
sich jetzt ändern. "Unsere bisher größte Schwäche, die fehlende
Profitabilität, eliminieren wir in diesem Jahr", zeigt sich Podesser
kämpferisch. "Das Geschäftsjahr 2011 haben wir dazu genutzt, SFC Energy neu
zu strukturieren", erklärt der Vorstand. "Die konsequente Ausrichtung auf
ein breiteres Geschäftsmodell und die Verbesserung der operativen
Leistungsfähigkeit standen dabei im Mittelpunkt, wir haben das SFC-Portfolio
erheblich gestrafft und auf die drei Kernmärkte fokussiert." Erste Erfolge
sind bereits sichtbar. Im Schlussquartal 2011 war das EBITDA zum ersten Mal
auf Quartalsniveau positiv.
Alles aus einer Hand
Ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Neuausrichtung war im vierten
Quartal die Akquisition der niederländischen PBF Group. Mit dem Kauf des
Spezialisten für Leistungselektronik und Schaltnetzteile haben die Münchner
ihre Systemkompetenz stark erweitert und können nun Energieerzeugung und
hocheffiziente Verteilung aus einer Hand anbieten. "Wir brauchen
Energieerzeugungskonzepte, die uns gleichzeitig beim Stromsparen helfen -
nur so können wir die optimale Verwendung unserer wertvollen Ressourcen
sicherstellen", erklärt Podesser. Das bedeutet: Einerseits benötigt man
effiziente Energieerzeuger wie die SFC-Brennstoffzellen. Andererseits muss
der effizient erzeugte Strom dann ebenso effizient den jeweiligen
Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden. "Mit den Produkten und
Technologien der PBF Group und unseren Power Managern können wir beides
anbieten", so Podesser.
Endlich profitabel
Auch der Start ins laufende Geschäftsjahr ist geglückt: Der Umsatz wurde im
ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,5 Millionen Euro
mehr als verdoppelt. Neben dem starken organischen Wachstum in den
Kernmärkten Industrie und Verteidigung & Sicherheit war insbesondere der
Umsatzbeitrag der akquirierten PBF mit 3,25 Millionen Euro ausschlaggebend
für diese positive Entwicklung. Dabei verbesserte sich auch das EBITDA jedes
der drei Segmente im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant und drehte
auf 0,19 Millionen Euro ins Plus. (Vorjahr: minus 0,97 Millionen Euro).
Ordentliches Polster
DER AKTIONÄR erwartet ab dem laufenden Jahr einen deutlichen Sprung beim
Umsatz. Angetrieben durch die Realisierung von Cross-Selling-Potenzialen
dürfte SFC 2012 den Break-even fast erreichen. Im kommenden Jahr, spätestens
aber ab 2014 sollten dann auch unter dem Strich schwarze Zahlen stehen. Mit
einer Eigenkapitalquote von 75 Prozent und 21,5 Millionen Euro an liquiden
Mitteln verfügt die Gesellschaft über eine sehr solide Bilanz und ein
ordentliches Polster an Zahlungsmitteln. Das gibt die finanzielle
Sicherheit, die Brennstoffzellen-Technologie ausreichend zu skalieren und
gleichzeitig die Möglichkeit, weitere Akquisitionen vorzunehmen.
Starke Positionierung
Damit dürfte SFC seine führende Position weiter ausbauen. Die
Markteintrittsbarrieren sind hoch. Der technologische Vorsprung ist
abgesichert durch ein umfangreiches Patentportfolio und die aufgebauten
Vertriebsstrukturen. Zudem sollte die Konzentration auf Systemlösungen, eine
weitere Kostenreduktion und gezielte regionale Ausweitung des Geschäftes in
Nordamerika und Asien helfen, den Wettbewerbsvorsprung zu verbessern.
Neuer Großauftrag
Die starke Position wurde zuletzt einmal mehr durch einen Großauftrag im
schwer planbaren Verteidigungsgeschäft unter Beweis gestellt. "Dieser dritte
Serienauftrag der Deutschen Bundeswehr ist in der Tat ein weiterer
Meilenstein in der SFC-Unternehmensgeschichte. Nicht nur, dass dies mit
knapp fünf Millionen Euro der größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte
ist - es ist sogar der größte Auftrag, der überhaupt jemals für
Brennstoffzellenprodukte erteilt wurde", so Podesser. Die Bundeswehr rüstet
weitere Soldaten mit der tragbaren JENNY-Brennstoffzelle von SFC aus. Die
Auslieferung wird noch vor Ende 2012 erwartet und sorgt somit für Fantasie
in der aktuellen Umsatzplanung. "Dieser Auftrag ist nicht der letzte Pfeil
im Köcher", regt Podesser zudem die Fantasie an.
Neues Leben eingehaucht
Nach dem Bundeswehr-Auftrag ist der Kurs aus seiner Lethargie erwacht und
konnte sich von den Tiefstständen unter vier Euro lösen. Auch ein Anstieg
des Handelsvolumens war zu beobachten. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 wurde die
Gesellschaft zu 37 Euro an die Börse gebracht. Mit dem IPO flossen mehr als
60 Millionen Euro in die Firmenkasse. Inzwischen sind die liquiden Mittel
zwar deutlich geschrumpft. Doch auch hier bahnt sich mit dem bevorstehenden
Break-even eine Trendwende an.
Voll unter Strom
SFC Energy ist mit seinen Brennstoffzellen made in Germany auf dem
Vormarsch. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren erfolgreich auf
die operative Leistungssteigerung konzentriert. Die Tage der munteren
Geldvernichtung dürften somit gezählt sein. Gelingt planmäßig der Sprung in
die schwarzen Zahlen, sollte die Aktie in den kommenden Quartalen ordentlich
unter Strom stehen - und deutlich und vor allem nachhaltig an Wert zulegen.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de (END) Dow Jones NewswiresMay 03, 2012 04:42 ET (08:42 GMT)
(WKN 756 857) vor dem Sprung in die Gewinnzone.
Im Gespräch mit Dr. Peter Podesser wird schnell klar: Der Mann weiß, wovon
er spricht. Der Vorstandsvorsitzende der SFC Energy AG ist mit Leidenschaft
dabei. Nicht ohne Grund zählt die in Brunnthal bei München ansässige
Gesellschaft als Pionier bei der Kommerzialisierung von Brennstoffzellen. Im
Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellenfirmen, die sich noch in
der Entwicklungsphase befinden oder subventionierte Demonstrationsanlagen
betreiben, verkauft SFC bereits seit über sechs Jahren Brennstoffzellen an
Industrie- und Endverbraucherkunden. Die Produkte werden im Freizeitsektor
beispielsweise in Reisemobilen oder Segelbooten eingesetzt. Im Bereich
Verteidigung & Sicherheit setzen die Abnehmer auf portable, mobile und
fahrzeugbasierte Stromerzeuger und im Industriesegment werden die
Brennstoffzellen überall eingesetzt, wo im Feld oder stationär
kontinuierlich oder als Hybridunterstützung von Solar- oder Windkraftanlagen
Strom benötigt wird.
Neue Strukturen
Einziges Manko der Gesellschaft: Sie verdient noch kein Geld. Doch das soll
sich jetzt ändern. "Unsere bisher größte Schwäche, die fehlende
Profitabilität, eliminieren wir in diesem Jahr", zeigt sich Podesser
kämpferisch. "Das Geschäftsjahr 2011 haben wir dazu genutzt, SFC Energy neu
zu strukturieren", erklärt der Vorstand. "Die konsequente Ausrichtung auf
ein breiteres Geschäftsmodell und die Verbesserung der operativen
Leistungsfähigkeit standen dabei im Mittelpunkt, wir haben das SFC-Portfolio
erheblich gestrafft und auf die drei Kernmärkte fokussiert." Erste Erfolge
sind bereits sichtbar. Im Schlussquartal 2011 war das EBITDA zum ersten Mal
auf Quartalsniveau positiv.
Alles aus einer Hand
Ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Neuausrichtung war im vierten
Quartal die Akquisition der niederländischen PBF Group. Mit dem Kauf des
Spezialisten für Leistungselektronik und Schaltnetzteile haben die Münchner
ihre Systemkompetenz stark erweitert und können nun Energieerzeugung und
hocheffiziente Verteilung aus einer Hand anbieten. "Wir brauchen
Energieerzeugungskonzepte, die uns gleichzeitig beim Stromsparen helfen -
nur so können wir die optimale Verwendung unserer wertvollen Ressourcen
sicherstellen", erklärt Podesser. Das bedeutet: Einerseits benötigt man
effiziente Energieerzeuger wie die SFC-Brennstoffzellen. Andererseits muss
der effizient erzeugte Strom dann ebenso effizient den jeweiligen
Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden. "Mit den Produkten und
Technologien der PBF Group und unseren Power Managern können wir beides
anbieten", so Podesser.
Endlich profitabel
Auch der Start ins laufende Geschäftsjahr ist geglückt: Der Umsatz wurde im
ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,5 Millionen Euro
mehr als verdoppelt. Neben dem starken organischen Wachstum in den
Kernmärkten Industrie und Verteidigung & Sicherheit war insbesondere der
Umsatzbeitrag der akquirierten PBF mit 3,25 Millionen Euro ausschlaggebend
für diese positive Entwicklung. Dabei verbesserte sich auch das EBITDA jedes
der drei Segmente im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant und drehte
auf 0,19 Millionen Euro ins Plus. (Vorjahr: minus 0,97 Millionen Euro).
Ordentliches Polster
DER AKTIONÄR erwartet ab dem laufenden Jahr einen deutlichen Sprung beim
Umsatz. Angetrieben durch die Realisierung von Cross-Selling-Potenzialen
dürfte SFC 2012 den Break-even fast erreichen. Im kommenden Jahr, spätestens
aber ab 2014 sollten dann auch unter dem Strich schwarze Zahlen stehen. Mit
einer Eigenkapitalquote von 75 Prozent und 21,5 Millionen Euro an liquiden
Mitteln verfügt die Gesellschaft über eine sehr solide Bilanz und ein
ordentliches Polster an Zahlungsmitteln. Das gibt die finanzielle
Sicherheit, die Brennstoffzellen-Technologie ausreichend zu skalieren und
gleichzeitig die Möglichkeit, weitere Akquisitionen vorzunehmen.
Starke Positionierung
Damit dürfte SFC seine führende Position weiter ausbauen. Die
Markteintrittsbarrieren sind hoch. Der technologische Vorsprung ist
abgesichert durch ein umfangreiches Patentportfolio und die aufgebauten
Vertriebsstrukturen. Zudem sollte die Konzentration auf Systemlösungen, eine
weitere Kostenreduktion und gezielte regionale Ausweitung des Geschäftes in
Nordamerika und Asien helfen, den Wettbewerbsvorsprung zu verbessern.
Neuer Großauftrag
Die starke Position wurde zuletzt einmal mehr durch einen Großauftrag im
schwer planbaren Verteidigungsgeschäft unter Beweis gestellt. "Dieser dritte
Serienauftrag der Deutschen Bundeswehr ist in der Tat ein weiterer
Meilenstein in der SFC-Unternehmensgeschichte. Nicht nur, dass dies mit
knapp fünf Millionen Euro der größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte
ist - es ist sogar der größte Auftrag, der überhaupt jemals für
Brennstoffzellenprodukte erteilt wurde", so Podesser. Die Bundeswehr rüstet
weitere Soldaten mit der tragbaren JENNY-Brennstoffzelle von SFC aus. Die
Auslieferung wird noch vor Ende 2012 erwartet und sorgt somit für Fantasie
in der aktuellen Umsatzplanung. "Dieser Auftrag ist nicht der letzte Pfeil
im Köcher", regt Podesser zudem die Fantasie an.
Neues Leben eingehaucht
Nach dem Bundeswehr-Auftrag ist der Kurs aus seiner Lethargie erwacht und
konnte sich von den Tiefstständen unter vier Euro lösen. Auch ein Anstieg
des Handelsvolumens war zu beobachten. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 wurde die
Gesellschaft zu 37 Euro an die Börse gebracht. Mit dem IPO flossen mehr als
60 Millionen Euro in die Firmenkasse. Inzwischen sind die liquiden Mittel
zwar deutlich geschrumpft. Doch auch hier bahnt sich mit dem bevorstehenden
Break-even eine Trendwende an.
Voll unter Strom
SFC Energy ist mit seinen Brennstoffzellen made in Germany auf dem
Vormarsch. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren erfolgreich auf
die operative Leistungssteigerung konzentriert. Die Tage der munteren
Geldvernichtung dürften somit gezählt sein. Gelingt planmäßig der Sprung in
die schwarzen Zahlen, sollte die Aktie in den kommenden Quartalen ordentlich
unter Strom stehen - und deutlich und vor allem nachhaltig an Wert zulegen.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
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+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
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