NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Nahrungsmittelkonzern Kraft hat im ersten Quartal dank höherer Preise etwas mehr verdient. Stark liefen die Geschäfte in Europa und den Schwellenländern. Nicht so gut sah es für den Hersteller von Philadelphia-Frischkäse, Milka-Schokolade und Jacobs-Kaffee dagegen in den USA aus. Wegen Preiserhöhungen sank der Absatz hier leicht, wie der Konzern mitteilte.
Insgesamt stieg der Gewinn leicht um 1,8 Prozent auf 813 Millionen US-Dollar oder 0,46 Dollar pro Anteil. Dank höherer Preise ging es beim Umsatz um 4,1 Prozent auf 13,09 Milliarden Dollar nach oben. Bei der Bruttogewinnmarge schnitten die Amerikaner allerdings schlechter ab: Sie sank wegen höherer Kosten um 1,3 Prozentpunkte auf 35,6 Prozent. Damit erreichte Kraft in etwa die Prognosen der Analysten.
Gute Geschäfte machte die Kraft Foods Inc in Europa. Trotz Schuldenkrise steigerten die Amerikaner hier ihre Umsätze aus eigener Kraft um 7,2 Prozent. Noch besser lief es mit einem Wachstum von 11,5 Prozent in den Schwellenländern. Nicht so gut schnitt der Nahrungsmittelkonzern dagegen auf dem Heimatmarkt ab. Wegen höherer Preise sanken die Absätze und damit auch der Marktanteil des US-Konzerns. Für das laufende Jahr bestätigte Kraft seine Prognose.
Bis zum Ende des Jahres trennt der US-Konzern wie geplant das nordamerikanische Lebensmittelgeschäft von seiner internationalen Sparte. Der Aufspaltung fallen in Nordamerika insgesamt 1.600 Arbeitsplätze zum Opfer.
-Von Paul Ziobro, Dow Jones Newswires;
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May 04, 2012 01:14 ET (05:14 GMT)
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