Der zuletzt unter Finanzproblemen durch die
Griechenland-Krise leidende französische Baukonzern Lafarge
Unter dem Strich stand zwar abermals ein Verlust, der sich um 15 Millionen auf 44 Millionen Euro ausweitete. Allerdings drückten Sanierungskosten von 94 Millionen Euro das Ergebnis, das immer noch besser ausfiel als befürchtet. Wie schon im Quartal zuvor machten Lafarge auch von Januar bis März vor allem die Geschäfte in Spanien und Griechenland sowie die für ihr Geschäft ungünstigen klimatischen Bedingungen in Europa zu schaffen. Wesentlich besser lief es indes in Asien, Afrika oder Lateinamerika, so dass insgesamt ein höherer operativer Gewinn heraussprang.
Wertberichtigungen auf das Geschäft in dem hochverschuldeten
Griechenland hatten Lafarge im vorangegangenen Quartal mit drei
Millionen Euro überraschend in die Verlustzone gedrückt. Das
Unternehmen mit Sitz in Paris hatte sich daraufhin für 2012 ein 500
Millionen Euro schweres Sparprogramm auferlegt. Mehr als eine
Milliarde will der HeidelbergCement
ISIN FR0000120537 DE0006047004
AXC0085 2012-05-04/10:00
