FRANKFURT (Dow Jones)--Die Brennelementesteuer wird den Energiekonzern E.ON in diesem Jahr voraussichtlich zwischen 700 und 800 Millionen Euro kosten, schätzt Finanzvorstand Marcus Schenck. Die Steuer auf nukleare Brennstäbe war neben dem beschlossenen Atomausstieg einer der wichtigsten Gründe, warum der Düsseldorfer Versorger 2011 zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Nettoverlust verbuchen musste. Beides zusammen kostete E.ON im vergangenen Jahr rund 2,5 Milliarden Euro.
Auf der Telefonkonferenz am Mittwoch schätzte der E.ON-Manager zudem, dass sich die Kosten für die Abschaltung des Kernkraftwerks Brokdorf im Gesamtjahr auf 20 bis 40 Millionen Euro belaufen könnten. Die Abschaltung war im März erfolgt und wegen vorgezogener Revisionsarbeiten verlängert worden.
-Von Jörn Rehren, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 115, joern.rehren@dowjones.com DJG/reh/sha
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May 09, 2012 08:44 ET (12:44 GMT)
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