Der zum Medizinkonzern Fresenius
Die FMC-Mutter Fresenius hatte Ende April mit dem Plan
überrascht, den Konkurrenten Rhön-Klinikum
FMC-Chef Lipps bekräftigte vor den Aktionären erwartungsgemäß die Prognosen für 2012: "Unser Ziel ist, einen Umsatz von rund 14 Milliarden US-Dollar zu erreichen." Dies wäre ein währungsbereinigtes Plus von 13 bis 15 Prozent. Der auf die Fresenius-Medical-Care-Anteilseigner entfallende Gewinn soll auf rund 1,14 Milliarden US-Dollar steigen. In den vergangenen zehn Jahren wies FMC ein durchschnittliche Ergebniswachstum von 15 Prozent aus. Der Umsatz stieg in der Zeit im Schnitt um elf Prozent. Für 2011 können die Aktionäre über die fünfzehnte Dividendenerhöhung in Folge abstimmen.
Wachstumschancen sieht FMC in den kommenden Jahren nicht nur in den USA, dem bisher größten Markt für Fresenius Medical Care, sondern auch in Lateinamerika und Asien/Pazifik: "Im Jahr 2015 wird das Marktpotenzial - die Summe der Vergütungen für die Dialyse ingesamt - bei rund 85 Milliarden US-Dollar liegen, verglichen mit 35 Milliarden Dollar im Jahr 2010", so Lipps. Dabei würden Nordamerika, Europa und die Region Asien/Pazifik einen vergleichbar hohen Marktanteil aufweisen. 2011 hatte FMC rund 64 Prozent des Gesamtumsatzes in Nordamerika erwirtschaftet./ep/kja
ISIN DE0008469008 DE0005785802 DE0007042301
AXC0189 2012-05-10/11:14
