Die Wertpapierexperten der Schweizer Großbank UBS haben ihr Kursziel für die Aktie des heimischen Baustoffkonzerns Wienerberger von 10,0 auf 8,8 Euro gesenkt. Gleichzeitig haben sie ihr Anlagevotum "neutral" unverändert beibehalten. Ursache für das reduzierte Kursziel sei die Bilanz des Auftaktquartals im laufenden Geschäftsjahr, die laut den Experten "marginal" hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.
Während im Konsensus mit 5,7 Mio. Euro beim operativen Ertrag (Ebitda) gerechnet worden war, erwirtschaftete die Wienerberger lediglich 2,1 Mio. Euro, erläutern die UBS-Analysten weiter. Der Ausblick für den Konzern habe sich hingegen wenig verändert, nicht zuletzt wegen der beschränkten Vorhersehbarkeit. Jedoch gäbe es vermehrt Evidenz, dass sich die Situation in den Niederlanden sowie in manchen osteuropäischen Ländern weiter eintrübe.
Für das laufende Geschäftsjahr errechneten die Experten der UBS einen Verlust je Aktie von 0,02 Euro, 2013 erwarten sie einen Gewinn von 0,39 Euro und für 2014 eine Profit von 0,83 Euro. Die Dividendenschätzung je Titel liegt bei 0,12 Euro für 2012, 0,14 Euro für 2013 und 0,20 Euro für 2014.
Am frühen Nachmittag notierte die Aktie der Wienerberger an der Wiener Börse mit einem Abschlag von 4,73 Prozent bei 7,65 Euro.
Analysierendes Institut UBS
(Schluss) emu/ger
WKN 83170 ISIN AT0000831706 WEB http://www.wienerberger.com
AFA0043 2012-05-14/13:20
ISIN: AT0000831706
