Der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone
Bisher sind neben Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, den Niederlanden und Malta auch die osteuropäischen Staaten Albanien, Tschechien, Ungarn und Rumänien in der Europa-Sparte zusammengefasst. Auch die Türkei wird ihr zugeordnet.
Das Türkei-Geschäft wachse besonders stark, passe aber nicht recht in die bisherige Struktur, zitierte Bloomberg Unternehmenschef Vittorio Colao vor einer Woche. "Es gehört weder in die weitentwickelten Märkte Europas, noch ist es ein reiner Wachstumsmarkt. Es ist beides gleichzeitig", hatte Colao am 10. Mai Bloomberg TV gesagt.
Vodafone will den westeuropäischen Markt, der den größten Beitrag zum Umsatz leistet, neu angehen. Das größte Problem sind schrumpfende Mobilfunkausgaben in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Eine Westeuropasparte hätte mehr als 14 Milliarden britische Pfund (17,6 Mrd Euro) in den sechs Monaten bis Ende September 2011 umgesetzt. Am 22. Mai will der Konzern seine Bilanz für das gesamte Geschäftsjahr vorlegen./fn/men/edh
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AXC0169 2012-05-16/12:47
