Forschungen zeigen Anstieg bei Mehrkanal-Initiativen, wechselnde Umsatzerwartungen und Notwendigkeit, für den globalen Handel bereit zu sein
Digital River, Inc. (NASDAQ: DRIV), die Experten für Umsatzwachstum im globalen Cloud-Commerce, haben heute auf der Handelskonferenz von Digital River®, Globalocity™, in Los Angeles die Ergebnisse einer Umfrage unter 250 Entscheidungsträgern bei Unternehmen in den Bereichen Software, Spiele und Unterhaltungselektronik bekannt gegeben. In der Umfrage wurden Unternehmen zu ihren Aktionsplänen für die mögliche Expansion in neue Online-Kanäle und geografische Gebiete, zu ihren größten Herausforderungen online sowie zu ihren Erwartungen bezüglich des Umsatzwachstums in den nächsten zwei Jahren befragt.
"Die Umfrage bestätigt, was wir schon seit einiger Zeit beobachten konnten – dass sich der E-Commerce immer mehr zu einem Multikanal-Ansatz für den Handel wandeln wird. Unternehmen suchen nach neuen Wegen, sich direkt mit ihren Kunden in Verbindung zu setzen und ihnen bei Online-Einkäufen mehr Möglichkeiten anzubieten – ob mit Mobiltelefonen, über soziale Medien, über Apps, Abonnements oder andere Optionen", sagte Joel Ronning, CEO von Digital River. "In der Umfrage wurde auch die Notwendigkeit für Unternehmen herausgestellt, neu zu überprüfen, wie gut sie für den globalen Handelsverkehr gerüstet sind. ,Lokal' ist heute das neue ,Global'. Wir waren überrascht, dass viele Unternehmen noch immer keine vollständig lokalisierte Online-Strategie ausgearbeitet haben. Die wachsende Generation von Kunden, die online und grenzübergreifend shoppen, wollen von einem Unternehmen, das ihre lokale Kultur und Gepflogenheiten kennt, in ihrer Muttersprache begrüßt werden. Die Fähigkeit, mit dem Kunden auf dieser Ebene jederzeit und über jedes Gerät zu interagieren, ist für den Erfolg auf dem heutigen Online-Markt von entscheidender Bedeutung."
Ähnliche Ansichten kamen auch in den Bemerkungen von Ronning in seiner Grundsatzrede auf der Globalocity zur Sprache. Auf der Konferenz trafen sich etwa 700 E-Commerce-Profis aus den USA, Europa und Asien.
Unternehmen gehen über zu einen Multikanal-Ansatz, um direktere
Verbindungen mit Kunden aufzubauen
Entsprechend dem Wechsel
zu Online-Strategien auf mehreren Kanälen ergab die Umfrage, dass sich
die Teilnehmer mit den Kunden immer mehr über mehrere Schnittstellen
verbinden. Fast 80 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie aktuell
Transaktions-Websites nutzen, gefolgt von Social Commerce (55%),
App-Stores (50%), In-Product-Commerce (50%), Abonnementverkäufen (48%)
und mobilem Handel (48%).
Im Hinblick auf die nächsten zwei Jahre gaben 46 Prozent der Teilnehmer an, dass sie vorhaben, ihre Handelsstrategien auf den mobilen Handel auszuweiten, gefolgt von App-Stores (40%), In-Product-Commerce (38%) nur für die Bereiche Spiele und Software, Abonnements (36%) und Social Commerce (34%).
Für die nächsten zwei Jahre gehen die Teilnehmer davon aus, dass fast ein Drittel ihrer Online-Umsätze weiterhin über ihre Online-Stores generiert werden, wobei fast 20 Prozent der Umsätze aus dem mobilen Kanal stammen, von dem es auch am wahrscheinlichsten ist, dass sie ihn in den nächsten zwei Jahren übernehmen werden. Trotz der gegenwärtig starken Verbreitung des Social Commerce erwarten die Teilnehmer, dass ihr Umsatz aus dem mobilen Handel den aus dem Social Commerce in zwei Jahren überholt haben wird.
Die Prozentsätze des Online-Umsatzes, die sie aus anderen Kanälen zu generieren erwarten, sind: App-Stores (17%), Social Commerce (17%), Abonnements (14%) und In-Product-Commerce (13%). Um ihre Aktivitäten bei der Expansion hin zum Multikanal-Ansatz voranzutreiben, geben Unternehmen zentralen E-Commerce-Initiativen Vorrang. 50 Prozent der Unternehmen berichten, dass für sie die Sicherheit an der Spitze ihrer Liste von E-Commerce-Projekten mit der höchsten Priorität für 2012 steht, gefolgt von Kundenbeziehungs-Management (40%) und Business Intelligence (36%).
Unternehmen bleiben bei der Bereitschaft für den globalen
Handelsmarkt zurück
In der Umfrage wird außerdem auf einige
Bereiche hingewiesen, in denen Unternehmen, die auf globalen
Online-Märkten verkaufen, sich verbessern könnten und in denen Kunden
von zusätzlichen Investitionen in Vertriebsmöglichkeiten oder von mehr
Entwicklungsaufwand profitieren würden – unter anderem im Bereich der
Bereitschaft zum globalen E-Handel.
Nur etwa die Hälfte der befragten Unternehmen berichteten, dass ihr E-Commerce-Angebot vollständig für die entsprechenden Märkte lokalisiert ist. Das bedeutet, dass bei 57 Prozent die Kundendienst-Optionen, bei 50 Prozent die Zahlungsoptionen und bei 44 Prozent das Layout nicht vollständig lokalisiert sind.
"Aus unseren Erfahrungen mit tausenden von Unternehmen auf globaler Basis wissen wir, dass eine nicht erfolgte Lokalisierung des Online-Ladendesigns, von Sprachen, Währungen und Kundendienst die Gewinnung und Bindung von Kunden bei Online-Shopping und -Checkout erheblich erschweren kann",sagte Ronning. "Unternehmen fühlen sich weltweit zum Versprechen zusätzlichen Einkommens, erhöhter Gewinnmargen und neuer Chancen hingezogen. Was jedoch vielleicht nicht so offensichtlich ist – insbesondere nicht für Unternehmen, die zum ersten Mal in neue Regionen vorstoßen – ist die Komplexität, die unnötig viel Geld kosten, zu Verzögerungen führen und manchmal globale Initiativen komplett zum Erliegen bringen kann."
Laut der Umfrage führen für viele Unternehmen die BRIC-Länder und Japan die Liste von Zielen der geografischen Expansion in den nächsten zwei Jahren an, wobei Russland (31%) die Liste anführt, gefolgt von Brasilien (24%), China (23%), Indien (22%) und Japan (22%). Und während die BRIC-Länder und Japan die Liste der Expansionsziele anführen, gaben fast genau so viele Teilnehmer an, dass sie vorhaben, nach Deutschland (21%) und Großbritannien (16%) zu expandieren.
Wenn Sie noch mehr über die Chancen und Risiken der Globalisierung Ihrer Firma erfahren wollen, dann laden Sie sich von der Digital-River-Website ergänzend ein Weißbuch über die optimalen Vorgehensweisen für lokale Ansätze zu globalen Märkten herunter.
Unternehmen ermitteln die für sie bedeutendsten Herausforderungen
im globalen E-Commerce
Einiges von dem Rückstand bei der
Übernahme optimaler Vorgehensweisen (Best Practices) für den globalen
E-Commerce könnte daran liegen, dass Unternehmen – auch über 15 Jahre
nach Beginn der Ära des E-Commerce – diesen als etwas sehr
Anspruchsvolles wahrnehmen.
"Die Umfrage knüpft an das an, was wir von Klienten aller Größen, die sich auf den Einstieg in den globalen Markt vorbereiten, immer wieder hören", sagte Ronning. "Aufbau, Management und Erweiterung von Online-Aktivitäten auf globaler Basis sind ein kostenintensives, zeitraubendes und kompliziertes Unterfangen."
Teilnehmer an der Umfrage berichteten, dass Probleme mit Steuern und Compliance beim E-Commerce den höchsten Schwierigkeitsgrad mit sich zu bringen scheinen, wobei 65 Prozent der Teilnehmer dies als ernsthafte Herausforderung ansahen. Über die Hälfte der Teilnehmer stuften auch einige weitere Bereiche des E-Commerce als "ernsthafte Herausforderung" ein, wobei 59 Prozent den Kundensupport angaben, gefolgt von globalen Zahlungen (58%), Marketing-Kanälen (57%), Sprache (56%) und der Lokalisierung des Online-Store (56%).
Über die Umfrage
Die Umfrage wurde für Digital River von
Vanson Bourne, einem unabhängigen, spezialisierten
Marktforschungsunternehmen, durchgeführt und ausgewertet. Die
Marktforschungsfirma führte bei Unternehmen in Asien, Europa,
Nordamerika und neu auf dem Markt erschienen Ländern wie Brasilien und
Indien 250 Online-Interviews durch. Die Umfrageteilnehmer kommen aus den
Bereichen Software, Gaming-Software und Unterhaltungselektronik und
können globale Jahresumsätze von 250 Millionen US-Dollar oder mehr
verbuchen. Zu den Teilnehmern gehörten führende Entscheidungsträger aus
den Abteilungen Marketing, Vertrieb, Geschäftsentwicklung,
Geschäftstätigkeiten und IT, und die Auswahl der Unternehmen war
beschränkt auf solche, die aktuell entweder ausgelagert oder intern eine
Form des E-Commerce betreiben. Die Interviewpartner mussten hochrangige
Entscheidungsträger sein, die bei den Commerce-Aktivitäten ihres
Unternehmen mitwirken.
Über Digital River, Inc.
Digital River, Inc.,
Umsatzwachstumsexperte im Bereich Cloud-Commerce auf globaler Ebene,
erstellt und verwaltet das Online-Geschäft für Software- und
Spielpublisher, Hersteller von Unterhaltungselektronik, Großhändler,
Online-Händler und verbundene Unternehmen. Die mehrkanalige
E-Commerce-Lösung des Unternehmens, die sowohl direkte als auch
indirekte Verkäufe unterstützt, ist so ausgelegt, dass Unternehmen jeder
Größe die Maximierung ihrer Online-Umsätze erreichen und gleichzeitig
die Kosten und Risiken eines globalen E-Commerce-Betriebs senken können.
Die umfassende Plattform der Firma bietet Entwicklung und Hosting einer
Webpräsenz, Auftragsverwaltung, weltweite Zahlungen, cloudbasierte
Rechnungsstellung, Betrugsvermeidung, Exportkontrollen,
Steuerverwaltung, Auslieferung physischer und digitaler Produkte,
mehrsprachigen Kundenservice, fortgeschrittenes Berichtswesen und
strategische Marketingdienste.
Digital River wurde 1994 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Minneapolis und weitere Niederlassungen in den USA sowie in Asien, Europa und Südamerika. Weitere Einzelheiten über Digital River erfahren Sie auf der Firmenwebsite, über Twitter oder telefonisch unter +1 952-253-1234.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Zusätzlich zu den hier
enthaltenen historischen Aussagen enthält diese Pressemitteilung
zukunftsgerichtete Aussagen, also Aussagen, welche Wörter wie "wird,"
"plant," "beabsichtigt," "erwartet" und so weiter enthalten. Solche
zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten
Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können,
dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge von Digital
River, aber auch die Ergebnisse der gesamten Branche, erheblich von den
in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten
Zahlen abweichen. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem: Die
Betriebsgeschichte und die Variabilität der Betriebsergebnisse von
Digital River, der Wettbewerb im elektronischen Handel, die Fähigkeit
von Digital River, den E-Commerce-Betrieb zu unterstützen und Reporting-
und Analyseprodukte bereitzustellen, die Marktakzeptanz solcher Angebote
sowie andere Risikofaktoren, die in den bei der
US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten und öffentlich zugänglichen
Unterlagen aufgeführt sind.
Digital River ist eine registrierte Handelsmarke von Digital River, Inc. Alle anderen Handelsmarken und registrierten Handelsmarken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
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