Die Teilverstaatlichung seiner argentinischen
Tochter YPF hat beim spanischen Ölkonzern Repsol
Profitieren konnte Repsol dagegen von der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung in Libyen, die die Öl-Produktion nach dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi wieder in Schwung brachte. In Bolivien, den USA und Spanien gingen außerdem neue Projekte an den Start. Weltweit legte die Fördermenge von Öl und Gas dadurch um 11 Prozent auf durchschnittlich 332.400 Barrel pro Tag zu.
Auch der im Vergleich zum Euro starke Dollar half dabei, den operativen Gewinn der Fördersparte um mehr als 56 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu steigern. Er trug über die Hälfte zum operativen Konzernergebnis von 4,3 Milliarden Euro bei. Damit scheint Repsol nach dem schmerzhaften Verlust seiner Argentinien-Tochter auf einem guten Weg, sein operatives Geschäft voranzutreiben.
Seine Verkaufsziele konnte der Konzern durch die jüngste
Veräußerung seines Flüssiggas-Geschäfts für 4,4 Milliarden US-Dollar
an den britischen Konkurrenten Shell
ISIN ES0173516115 GB00B03MLX29
AXC0130 2013-02-28/10:14
