Von Chad Bray THE WALL STREET JOURNAL
NEW YORK (Dow Jones)--Das Milliardendebakel der US-Bank J.P. Morgan Chase geht vor Gericht. Am Dienstag haben Aktionäre zwei Klagen gegen das Institut eingereicht. Der Vorwurf: Die Führungsriege der Bank um CEO James Dimon habe Anleger über die Investitionen des Instituts und deren Risiken in die Irre geführt. J.P. Morgan musste kürzlich einen Investment-Verlust von über 2 Milliarden US-Dollar eingestehen.
"Diese Wetten auf Derivate sind mächtig schiefgegangen, was zu einem Kapitalverlust in Milliardenhöhe für das Unternehmen und zu noch weiteren Milliardenverlusten für die Anleger geführt hat", heißt es in einer der Klageschriften. Ein Sprecher von J.P. Morgan wollte die Vorgänge nicht kommentieren.
Dimon selbst hatte den Verlust als einen "schrecklichen, ungeheuerlichen Fehler" bezeichnet. Als Folge musste die Chefin der verantwortlichen Abteilung ihren Hut nehmen.
-Von Chad Bray, The Wall Street Journal; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/sha
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May 16, 2012 11:21 ET (15:21 GMT)
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