Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 10.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
253 Leser
Artikel bewerten:
(1)

WSJ UPDATE: Aktionäre klagen nach Milliardenverlust gegen J.P. Morgan

--Zwei Klagen gegen Führungsriege von J.P. Morgan anhängig

--Vorwurf der Irreführung

(NEU: Details, Hintergrund)

Von Chad Bray 
   THE WALL STREET JOURNAL 
 

NEW YORK (Dow Jones)--Das Milliardendebakel der US-Bank J.P. Morgan Chase geht vor Gericht. Am Dienstag haben Aktionäre zwei Klagen gegen das Institut eingereicht. Der Vorwurf: Die Führungsriege der Bank um CEO James Dimon habe Anleger über die Investitionen des Instituts und deren Risiken in die Irre geführt. J.P. Morgan musste kürzlich einen Investment-Verlust von über 2 Milliarden US-Dollar eingestehen.

"Diese Wetten auf Derivate sind mächtig schiefgegangen, was zu einem Kapitalverlust in Milliardenhöhe für das Unternehmen und zu noch weiteren Milliardenverlusten für die Anleger geführt hat", heißt es in einer der Klageschriften. Ein Sprecher von J.P. Morgan wollte die Vorgänge nicht kommentieren.

Dimon selbst hatte den Verlust als einen "schrecklichen, ungeheuerlichen Fehler" bezeichnet. Als Folge musste die Chefin der verantwortlichen Abteilung ihren Hut nehmen. Ina R. Drew hatte das Risikomanagement seit 2005 geleitet.

Eine der Klagen, eingereicht vom Saratoga Advantage Trust, strebt den Status einer Sammelklage an und will Anleger repräsentieren, die zwischen dem 13. April und dem 10. Mai in Aktien von J.P. Morgan investiert waren. Am 13. April hatte Bankchef Dimon in einer Konferenz die Zahlen zum ersten Quartal erläutert, am 10. Mai musste er den Milliardenverlust eingestehen.

Die Klageschrift behauptet, dass Dimon und Finanzchef Douglas Braunstein die Verluste und die potentiellen Risiken für die Investoren falsch dargestellt hätten. Beide Klagen richten sich auch gegen die beiden Manager.

Die andere Klage, eingereicht von dem Anleger James Baker, ist eine sogenannte Aktionärsklage. Dabei bringt ein Anleger zugunsten des Unternehmens gegen eine dritte Partei eine Klage vor. In diesem Fall ist die dritte Partei der Vorstand und der Board des Unternehmens.

So zieht der spektakuläre Verlust immer weitere Kreise. Neben dem Imageschaden und den rechtlichen Konsequenzen hatte der Skandal eine erneute Debatte über die Bankenregulierung entfacht.

-Von Chad Bray, The Wall Street Journal; 
+49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/DJN/mgo/sha 

(END) Dow Jones Newswires

May 16, 2012 13:02 ET (17:02 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.