"Westdeutsche Zeitung" zu Fußball:
"Nach Tumulten in den Arenen des Fußballs ist der öffentliche Aufschrei immer groß. Kaum eine Gruppierung, die sich nicht artikuliert, wenn in den Stadien Krawalle zu beklagen sind. Das ist der Normalfall. Nicht mehr, nicht weniger. Unmissverständlich klar ist, dass Krawallmacher keine Chance haben dürfen. Klar ist aber auch, dass Sport und Politik neue Antworten finden müssen. Betroffenheitsrhetorik und Runde Tische reichen nicht. Vielleicht sollte Fußball einfach wieder nur Sport sein. Und keine Unterhaltungsmaschine. Von gewieften Managern zur Gewinnmaximierung kultiviert. Der Bogen scheint überspannt, die Geister, die der Fußball rief, wird er nicht mehr los."/DP/he
AXC0006 2012-05-17/05:35
