LONDON (Dow Jones)--Die britische Bank HSBC kommt mit ihren Bemühungen voran, die Kosten zu reduzieren und sich regional weniger breit aufzustellen. Das Institut liege dabei im Plan, wie versprochen die Profitabilität bis 2013 zu erhöhen, teilte die HSBC Holdings plc anlässlich eines Investorentages mit.
Die Kosten seien bereits um 2 Milliarden US-Dollar reduziert worden. Die Bank geht nun davon aus, das obere Ende der versprochenen Spanne zu erreichen. HSBC hatte vergangenes Jahr angekündigt, 2,5 bis 3,5 Milliarden US-Dollar einzusparen.
Bis 2013 will die Bank eine Eigenkapitalrendite von 12 bis 15 Prozent erreicht haben, die Kernkapitalquote soll dann bei 9,5 bis 10,5 Prozent liegen.
Mit dem angekündigten Verkauf von 28 Geschäftsbereichen will HSBC die risikogewichteten Aktiva um bis zu 55 Milliarden Dollar verringern. Die Bank war 2011 dafür kritisiert worden, dass sie in zu vielen Weltregionen aktiv ist und dabei teilweise zu wenig verdient. CEO Stuart Gulliver versprach anlässlich des Investorentages, die Bemühungen zur Restrukturierung mit der gleichen Geschwindigkeit fortzusetzen wie bisher. Dabei werde auch das Ziel verfolgt, die Zusammenarbeit der vier Geschäftssparten enger miteinander zu verzahnen.
Eine Gefahr für das Institut sei allerdings die andauernde Staatsschuldenkrise in Europa. Auch die immer mehr zunehmende Regulierung der Branche könne weitere Restrukturierungen erforderlich machen.
-Von Max Colchester und Fiona Law, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/sha
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May 17, 2012 04:16 ET (08:16 GMT)
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