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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In Österreich und der Schweiz findet aufgrund des Feiertages "Christi Himmelfahrt" kein Aktienhandel statt.

MÄRKTE AKTUELL (13.00 Uhr)

INDEX                   Stand      +-% 
Nasdaq-Future        2.556,50   -0,04% 
S&P-500-Future       1.322,80   +0,03% 
Euro-Stoxx-50        2.150,70   -1,13% 
Stoxx-50             2.275,87   -0,82% 
DAX                  6.343,50   -0,64% 
FTSE                 5.345,91   -1,10% 
CAC                  3.024,57   -0,79% 
Nikkei-225           8.876,59   +0,86% 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future           143,53       +16 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Die Aktien an Wall Street werden fester erwartet, die Verluste vom Vortag dürften wettgemacht werden, wie GFT sagt. GFT errechnet den Dow-Jones-Index um 40 Punkte fester bei 12.639 und den S&P-500 um 4 Punkte höher bei 1.329. Aktuell wachse der Eindruck, dass Aktien überverkauft seien und reif für eine Erholung. Allerdings laste weiter die Sorge vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone, auch wenn dies von den europäischen Politikern bislang zurückgewiesen werde.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):

13:00 US/Wal-Mart Stores Inc, Ergebnis 1Q (1,04)

AUSBLICK KONJUNKTUR +

-US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: -1.000 auf 366.000 
          zuvor:    -1.000 auf 367.000 
 
    16:00 Philadelphia-Fed-Index Mai 
          PROGNOSE: +9,3 
          zuvor:    +8,5 
 
    16:00 Index der Frühindikatoren April 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    +0,3% gg Vm 
 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Von einer Stabilisierung sind Europas Börsen auch am Donnerstag weit entfernt. In Spanien vertrauen die Bürger ihrem Bankensystem offenbar immer weniger und haben damit begonnen, ihre Konten leerzuräumen. Wie "El Mundo" schreibt, haben Kunden seit der Teilverstaatlichung von Bankia über eine Milliarde Euro von Konten des Geldinstituts abgezogen. Die Bankia-Aktie stürzt an den Madrider Börse um fast 24 Prozent ab und belastet den gesamten europäischen Bankensektor. Auch die Gesamtindizes geraten zunehmend unter Abgabedruck. Vertrauen der Anleger in die Peripherie der Eurozone ist weiter Mangelware. Die Renditen für 10-jährige spanische Anleihen ziehen um 4 Basispunkte (Bp) auf 6,28 Prozent an, italienische Anleihen legen um 3 Bp auf 5,83 Prozent zu. Ein recht gut verlaufene Auktion spanischer Anleihen hilft dem Sentiment nicht. Die Investoren legen ihr Geld lieber weiter im "sicheren Hafen" Bundesanleihen an. Hier geht es mit der Rendite um 3 Basispunkte auf 1,44 Prozent nach unten und damit auf Allzeittief-Niveaus. Es bleibt abzuwarten, ob am Nachmittag die Bekanntgabe des Philadelphia-Fed-Index - einer der wichtigsten regionalen Wirtschaftsbarometer in den USA - die Stimmung verbessern kann.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Do, 8.15 Uhr  Mi, 17.57 Uhr 
EUR/USD    1,2695  -0,35%        1,2740         1,2730 
EUR/JPY  101,8647  -0,44%      102,3098       102,2561 
EUR/CHF    1,2011   0,00%        1,2011         1,2009 
USD/JPY   80,2450  -0,08%       80,3100        80,3350 
GBP/USD    1,5855  -0,35%        1,5912         1,5934 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Nach den kräftigen Verkäufen am Mittwoch haben sich die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag in freundlicherem Licht präsentiert. Während die Krise um Griechenland und die Eurozone in den Hintergrund trat, sorgten chinesische Pläne zur Stützung der Wirtschaft und überzeugende japanische Konjunkturdaten für frische Kauflust. Die chinesische Regierung hat während des Handelsverlaufs staatliche Hilfen für energiesparende Haushaltsgeräte signalisiert. Außerdem sprach sich der Gouverneur der chinesischen Zentralbank für wirtschaftliche Hilfen aus. Zuversichtliches kam auch aus Japan. Aus der Flut der dort publizierten Konjunkturdaten ragte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) heraus. Mit einem Plus im ersten Quartal von 4,1 Prozent wurden die Erwartungen der Experten von 3,5 Prozent übertroffen.

CREDIT

Die Risikoprämien an Europas Kreditmärkten präsentieren sich am Donnerstag wenig verändert. Absolut betrachtet bleiben sie auf einem sehr hohen Niveau. Die Schuldenkrise ist weiter Hauptthema. Die Nachricht, dass die EZB einigen griechischen Banken keine Liquidität mehr zur Verfügung stellen wird, trägt nicht zur Beruhigung der Anleger bei. Im Gegenteil, damit steigt die Sorge der Investoren, dass das Land schon bald nicht mehr Teil der Eurozone sein könnte. Eine Auktion spanischer Anleihen mit Laufzeiten bis 2015 bzw 2016 ist derweil problemlos verlaufen. Das angestrebte Maximal-Volumen von 2,5 Milliarden Euro konnte praktisch vollständig platziert werden, die Nachfrage hat das Angebot deutlich übertroffen. Die Renditen der zehnjährigen spanischen Benchmarkanleihen kommen in Folge der Auktion zurück und notieren nun wenig verändert zum Schluss bei 6,26 Prozent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

Neuer Opel Astra wird nicht in Deutschland gebaut

Es hatte sich bereits angedeutet, nun steht die Entscheidung fest: Die nächste Generation des für Opel wichtigen Kompaktwagens Astra wird im britischen Ellesmere Port und in Gliwice in Polen vom Band laufen. Das könnte vor allem für den Standort Bochum zum Problem werden.

WSJE: Aussichten für Europas Banken verdüstern sich wieder

Das Jahr 2012 sollte für die Banken Europas eigentlich bessere Zeiten einläuten. Nachdem die ersten fünf Monate fast um sind, hat sich das Bild jedoch schon wieder verdüstert. Bis vor kurzem sonnten sich die Institute noch im Glanz der billigen EZB-Kredite, die das Geschäft leicht machten. Doch nun werden sie von der Realität eingeholt.

Aviva steht vor umfassendem Konzernumbau

Nach dem dramatischen Ausscheiden von CEO Andrew Moss vergangene Woche steht der britische Versicherungskonzern Aviva möglicherweise vor einem großen Konzernumbau. Vize-Chairman und Interim-CEO John McFarlane kündigte eine strategische Überprüfung aller Geschäftsbereiche an, auch die Stärkung der Kapitalbasis steht auf dem Plan. Damit hat der Rücktritt von Moss größere Folgen als bislang vermutet.

HSBC kommt mit Restrukturierung voran

Die britische Bank HSBC kommt mit ihren Bemühungen voran, die Kosten zu reduzieren und sich regional weniger breit aufzustellen. Das Institut liege dabei im Plan, wie versprochen die Profitabilität bis 2013 zu erhöhen, teilte die HSBC Holdings plc anlässlich eines Investorentages mit.

National Grid bleibt trotz Gewinnrückgang optimistisch

Der britische Energieversorger National Grid hat in seinem abgelaufenen Geschäftsjahr zwar einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen, bleibt jedoch für das laufende Jahr zuversichtlich. Insgesamt sei das Jahr 2011/12 wie erwartet abgeschlossen worden, so dass der Konzern weiterhin mit Optimismus in das bis März 2013 laufende, neue Geschäftsjahr blicke, teilte die National Grid plc mit.

WSJ: Parfümkonzern Coty bereitet Börsengang vor - Kreise

Zwei Tage nach der gescheiterten Avon-Übernahme wendet sich der Parfümkonzern Coty wieder seinen Alternativplänen zu und bereitet den eigenen Gang aufs Parkett vor. Das Unternehmen, dem ein Wert von über 7 Milliarden Dollar beigemessen wird, habe die Bank of America und J.P. Morgan als Konsortialführer für einen Börsengang engagiert, berichten Informanten. Die Coty-Aktien könnten dann im Sommer oder Frühherbst ihre Erstnotiz an der Börse haben.

=== 

DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2012 07:06 ET (11:06 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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