Angesichts schwach ausgefallener
Konjunktursignale und der marktbeherrschenden Krise in der Eurozone
haben die US-Börsen am Donnerstag weiter nachgegeben. Der Leitindex
Dow Jones Industrial
Spürbar eingetrübt hat sich in den USA das Geschäftsklima in der Region Philadelphia, das erstmals seit September 2011 wieder im negativen Bereich liegt und damit eine wirtschaftliche Kontraktion andeutet. Zudem enttäuschte der Index der Frühindikatoren und ein erhoffter kleiner Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der Vorwoche ausgeblieben. Die Anleger richteten ihr Augenmerk aber auch weiter nach Europa: In Griechenland macht die finanzielle Instabilität im Bankensektor mehr und mehr Sorgen und auch Spanien rückt wieder zunehmend in den Fokus. Das zweite Sorgenkind der Eurozone muss immer mehr Zinsen bieten, um neue Anleihen am Markt unterzubringen. Zudem bereiten die Bonitätsprüfer von Moody's einem Pressebericht zufolge derzeit einen Rundumschlag gegen den spanischen Bankensektor vor.
Die letzten Ränge im Dow Jones nahmen die Aktien aus den
Industriesektoren ein. Titel des Baumaschinenherstellers Caterpillar
Die Aktien von Wal-Mart
Immer gigantischere Schatten wirft indes der für den morgigen Freitag erwartete Börsengang von Facebook voraus. Vor dem größten Internet-Börsengang aller Zeiten reißen sich die Anleger um ein Stück vom Kuchen: Erste Kursschätzungen liegen teilweise deutlich oberhalb der Angebotsspanne von 34 bis 38 Dollar. Beim Broker Lang & Schwarz lag die Indikation in der Spitze bei über 60 Dollar. Damit käme das soziale Netzwerk auf einen Marktwert von rund 172 Milliarden Dollar./tih/fn
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AXC0121 2012-05-17/19:37
