Angesichts schwach ausgefallener
Konjunktursignale und der marktbeherrschenden Krise in der Eurozone
hat der Dow Jones Industrial
Spürbar eingetrübt hat sich in den USA das Geschäftsklima in der Region Philadelphia, das erstmals seit Herbst letzten Jahres wieder auf eine rückläufige Wirtschaftsentwicklung hindeutet. Zudem enttäuschte der Index der Frühindikatoren und ein erhoffter kleiner Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war ausgeblieben. Im Fokus blieb aber auch die Eurozone: Die Ratingagentur Fitch hatte am Abend die Bonität Griechenlands gesenkt und zudem hieß es in einem Medienbericht, die Bonitätsprüfer von Moody's bereiteten einen Rundumschlag gegen den spanischen Bankensektor vor. Spanien als zweites Sorgenkind der Eurozone musste zudem am Donnerstag wieder mehr Zinsen bieten, um neue Anleihen am Markt unterzubringen.
INDUSTRIE- UND FINANZWERTE UNTER DRUCK
Die letzten Ränge im Dow Jones nahmen die Aktien aus den
Industrie- und Finanzsektoren ein. Titel des Baumaschinenherstellers
Caterpillar
Hewlett-Packard
FACEBOOK-BÖRSENGANG WIRFT SCHATTEN VORAUS
Immer gigantischere Schatten wirft indes der für den morgigen Freitag erwartete Börsengang von Facebook voraus. Vor dem größten Internet-Börsengang aller Zeiten reißen sich die Anleger um ein Stück vom Kuchen: Erste Kursschätzungen liegen teilweise deutlich oberhalb der Angebotsspanne von 34 bis 38 Dollar. Beim deutschen Broker Lang & Schwarz lag die Indikation in der Spitze bei über 60 Dollar. Schon jetzt gilt der Börsengang als der größte Internet-Börsengang aller Zeiten.
Mit der Aussicht auf Unterstützung im Kampf gegen
Billigkonkurrenz aus China standen ferner einige US-Solarwerte im
Fokus. Nach einer Entscheidung des Handelsministeriums sollen
chinesische Solarimporte wegen Preisdumpings mit hohen Zöllen belegt
werden. First Solar
ISIN XC0009694206 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0142 2012-05-17/22:27
