In Deutschland hat sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im April deutlich abgeschwächt. Auf Jahressicht stiegen die Erzeugerpreise um 2,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit liegt die Jahresrate 0,9 Prozentpunkte niedriger als noch im März. Zudem ist die aktuelle Rate so niedrig wie seit Juni 2010 nicht mehr. Im Monatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise im April um 0,2 Prozent.
Größter Preistreiber war abermals Energie: Im Vergleich zum Vorjahresmonat war Energie um 4,5 Prozent teurer, insbesondere Erdgas. Ohne die Energiepreise hätte die Gesamtrate der Erzeugerpreise im April bei lediglich 1,5 Prozent gelegen./bgf/zb
AXC0026 2012-05-18/08:05
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