Mit einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone, hätte man möglicherweise eine andere Bewertung der Situation anderer Länder und entsprechend mehr Instabilität an den Märkten, so der Chefvolkswirt der BayernLB im Gespräch mit dem DAF. Für die deutsche Wirtschaft wäre ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum insoweit nicht tragisch, als das Deutschland im Hinblick auf den Export etwa fünf Milliarden nach Griechenland liefere, bei einem Gesamtexport von über einer Billion Euro. Von dieser Seite aus wären daher kaum Auswirkungen spürbar, so Dr. Jürgen Pfister. Anders sehe es jedoch für die Banken aus. "Wir haben im Bankensystem noch weitere Wertberichtigungen vorzunehmen und wir werden möglicherweise aus beteiligt an Verlusten, die entstehen könnten durch die Wertpapierbestände bei der Europäischen Zentralbank", so Pfister weiter. Ob und wann der Chefvolkswirt mit einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone rechnet, das erfahren Sie in diesem Interview.
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