Die US-Expertin macht sich große Sorgen um Griechenland, die Eurozone und vor allem um die Realwirtschaft. Der Euro verliert stetig weiter an Wert und läuft somit einer Parität dem US-Dollar entgegen. Das ist zwar für exportierende Länder gut, aber mittelständische Unternehmen könnten darunter leiden. Sie bekommen dann keine Kredite mehr und die Nachfrage bricht ein, gibt Navidi zu bedenken. "Die großen Unternehmen bereiten sich seit einigen Wochen bereits auf den Zusammenbruch Griechenlands und der Eurozone vor. Sie machen Planspiele und überlegen wie man sich dagegen absichern kann", so die Expertin. Denn es gibt ja durchaus weitere Sorgenkinder neben Griechenland. Sandra Navidi verweist da unter anderem auf Italien, Spanien, aber auch Frankreich geht es nicht besonders gut. Und was man selten erwähnt ist auch England, die bereits in der Rezession sind, so die Geschäftsführerin von BeyongGlobal. Die Ansteckungsgefahr ist also enorm. Fazit: "Die Probleme sind erkannt und die Schlussfolgerungen richtig gezogen. Aber man weiss nicht wie man die Lösung umsetzten soll. Es wird wahrscheinlich noch um einiges schlimmer werden, bevor die Politik die Rechtfertigung hat einzuschreiten und die EZB einzuschalten."
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