Vorsichtiger Optimismus beim Küchenhersteller Alno: Nach Jahren mit roten Zahlen strebt das oberschwäbische Unternehmen für 2013 wieder Gewinne an. Zwar machte Alno im ersten Quartal vor Zinsen und Steuern (EBIT) erneut einen Verlust von 1,9 Millionen Euro - allerdings fiel dieser schon deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum (minus 7,5 Mio. Euro). "Alno hat wieder Tritt gefasst", verkündete Vorstand Elmar Duffner am Freitag in Pfullendorf (Kreis Sigmaringen) und bestätigte vorläufige Zahlen vom April.
Nach langem Umsatzrückgang erwirtschaftete der Konzern wieder ein Plus von 8,9 Prozent und erreichte 118,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 108,8 Mio. Euro). Zu der Entwicklung habe unter anderem die erfolgreiche Umstellung auf das neue Wellmann- Sortiment beigetragen. Auch im Ausland laufe das Geschäft besser: Der Umsatz stieg um 10,2 Prozent auf 31,2 Millionen Euro (Vorjahr: 28,3 Mio. Euro). "Unsere Auslandsaktivitäten in den USA und in China liegen im Plan", so Duffner. So sei das Unternehmen seit Anfang des Jahres mit einer eigenen Tochterfirma auf dem US-amerikanischen Markt vertreten.
Alno hat seit dem Börsengang 1995 nur drei Jahre mit einem knappen Gewinn abgeschlossen. In den vergangenen Jahren gab es deshalb mehrere Entlassungswellen. Das Unternehmen beschäftigt noch 1800 Mitarbeiter./rob/DP/nmu
AXC0155 2012-05-18/14:59
