Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag
bei durchschnittlichem Volumen erneut mit tieferen Notierungen
beendet und damit den fünften Verlusttag in Folge verzeichnet. Der
ATX
Auch zum Wochenausklang war wieder einmal die Schuldenkrise das
Hauptthema an den europäischen Märkten. Für neue Verunsicherung
sorgten diesmal die jüngsten Neubewertungen der Ratingagenturen. Am
Donnerstagabend hat Fitch die Bonität Griechenlands auf "CCC"
gesenkt, der Konkurrent Moody's senkte indessen den Daumen für 16
spanische Kreditinstitut. Betroffen war davon auch die Banco
Santander
Vor diesem Hintergrund haben heimische Bankwerte mit schwacher
Tendenz geschlossen. So verloren Erste Group
Indessen blieben neue Unternehmensmeldungen in Wien Mangelware.
Unter den Indexschwergewichten waren unter anderem Andritz
Weit oben auf der Kurstafel waren zudem die Papiere der Post zu finden, welche deutliche 3,36 Prozent auf 26,93 Euro zulegen konnten. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihre Empfehlung für die Papiere von "Hold" auf "Buy" angehoben. Auch das Kursziel wurde von 27,75 Euro auf 30,0 Euro erhöht. Als Begründung nannten die Wertpapierspezialisten die sehr starken Quartalszahlen vom vergangenen Mittwoch.
Am Nachmittag blickten die Marktteilnehmer schließlich mit Spannung auf den Börsengang von Facebook. Die Papiere des sozialen Netzwerks wurden am Freitag das erste Mal an der US-Börse Nasdaq gehandelt. Der Ausgabepreis für eine Aktie lag bei 38 Dollar, der Eröffnungskurs lag dann knapp über 42 Dollar./bel/APA/jsl
ISIN AT0000999982
AXC0213 2012-05-18/18:24
