MÄRKTE AKTUELL (18.29 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.505,00 +0,01% S&P-500-Future 1.303,00 +0,13% Euro-Stoxx-50 2.144,69 -0,10% Stoxx-50 2.249,15 -0,88% DAX 6.271,22 -0,60% FTSE 5.267,62 -1,33% CAC 3.008,00 -0,13% DJIA 12.434,39 -0,07% S&P-500 1.305,21 +0,03% Nasdaq-Comp. 2.810,37 -0,12% Nasdaq-100 2.509,85 +0,03% Nikkei-225 8.611,31 -2,99% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 143,68 -33
FINANZMARKT USA
Eurozone hin oder her, am Freitag richten sich die Blicke an den US-Märkten vor allem auf eins: Facebook. Die dramatischen Kurssteigerungen der Aktie des Sozialen Netzwerks, über die im Vorfeld des Börsengangs spekuliert wurde, bleiben bisher jedoch aus. Der erste Kurs, der erst mit deutlicher Verzögerung zum angekündigten Termin ermittelt wurde, lag zwar rund 13 Prozent über dem Ausgabekurs von 38 Dollar. Mittlerweile ist die Aktie des Börsenneulings aber unter die 40-Dollar-Marke gesackt. Das belastet den gesamten Markt und sorgt für etwas leichtere Kurse. Die anhaltenden Sorgen um Europa tun ihr übriges.
FINANZMÄRKTE EUROPA
Die Furcht vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone sei groß, meinte ein Händler. Neue Hiobsbotschaften heizten diese Befürchtungen an: Die Ratingagentur Fitch hat die Bonität Griechenlands von "B-" auf "CCC" gesenkt, während der Konkurrent Moody's die Kreditwürdigkeit von gleich 16 spanischen Banken gesenkt hat. Es gab aber auch gute Nachrichten. So scheinen sich die Griechen zu besinnen. Einer Umfrage zufolge liegt die konservative Nea Dimokratia in der Wählergunst wieder vor der linksradikalen Syriza-Partei. Automobilwerte verloren 2,3 Prozent. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, dass bei chinesischen Händlern die Auto-Bestände gestiegen seien. Damit drohen Preisrückgänge auf dem chinesischen Markt. China ist der wichtigste Wachstumsmarkt für deutsche Hersteller. BMW verloren 2,3 Prozent, VW fielen um 2 Prozent.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Fr, 8.35 Uhr Do, 18.01 Uhr EUR/USD 1,2735 0,70% 1,2647 1,2706 EUR/JPY 100,7630 0,49% 100,2707 100,7438 EUR/CHF 1,2011 0,00% 1,2011 1,2011 USD/JPY 79,1350 -0,19% 79,2885 79,2910 GBP/USD 1,5798 0,31% 1,5750 1,5820
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Schwache US-Konjunkturdaten und die Angst vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone haben am Freitag zu heftigen Kursverlusten an den asiatischen Aktienmärkten geführt. Ratingagenturen hatten die Sorgenkinder der Eurozone wieder stärker ins Bewusstsein der Anleger gerückt: Fitch hatte am Donnerstag Griechenland auf "CCC" zurückgestuft, während Moody's 16 spanischen Banken schlechtere Bonitätsnoten verpasste. In den USA enttäuschten der Philadelphia Fed Index und der Index der Frühindikatoren. Die kaum prognostizierbare Entwicklung in Europa trieb die Anleger in japanische und australische Staatsanleihen, die als "sichere Häfen" gelten. Die Renditen der australischen Bonds sanken auf Rekordtiefs. An den Aktienmärkten wurden vor allem Finanzwerte verkauft. In Tokio verbilligten sich Nomura Holdings um 5,6 Prozent und Daiwa Securities um 5,2 Prozent. Die Aktien der australischen Bank of Queensland gaben um 4,1 Prozent nach. In Seoul verloren Hana Financial 4,4 Prozent. Unter den Aktien exportorientierter japanischer Unternehmen wurden vor allem die Papiere der Hersteller von Baumaschinen verkauft. Diese litten nicht nur unter der Aufwertung des Yen, sondern auch unter schwachen Vorgaben des US-Wettbewerbers Caterpillar sowie unter Zweifeln am chinesischen Wirtschaftswachstum. Komatsu verloren 5,7 Prozent und Hitachi Construction Machinery 9,6 Prozent. Im übrigen Exportsektor fielen Nikon um 6,2 Prozent, Advantest um 7,8 Prozent und Toyota Motor um 3,7 Prozent. Chinesische Hersteller von Solarprodukten litten unter den Strafzöllen, die die USA gegen sie verhängt haben. Die in Hongkong notierten GCL-Poly, Comtec Solar und Trony Solar verloren zwischen 4 und 7 Prozent.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Hängepartie um Evonik-Börsengang dürfte anhalten
Die Hängepartie um Deutschlands größten Börsengang wird wohl weitergehen. Am Montag will das Kuratorium der RAG-Stiftung darüber entscheiden, ob die Vorbereitungen für den Börsengang des Spezialchemiekonzerns Evonik in die heiße Phase treten sollen. Angesichts der Unsicherheiten um Griechenland spricht inzwischen aber wieder vieles dafür, dass auch am Montag keine endgültige Entscheidung fallen wird.
INTERVIEW/Euro-Ratingagentur will keine "Gefälligkeits-Ratings" geben
"Gefälligkeits-Ratings" braucht sich von ihm keiner zu erwarten. Stattdessen will Markus Krall mit der neuen europäischen Ratingagentur den Markt mit mehr Transparenz, nachvollziehbaren Ratings und günstigen Preisen aufrollen.
Blockupy hält Polizei auf Trab
Mit zahlreichen Protesten hat die Blockupy-Bewegung ihre Demonstrationen am Freitag in der Frankfurter Innenstadt friedlich fortgesetzt. In mehreren nicht angemeldeten Aktionen machten kleine Gruppen von Finanzmarktkritikern immer wieder auf ihre Forderungen nach einem Ende der europäischen Sparpolitik aufmerksam. Die weit überlegene Polizei, die seit Mittwoch über 5.000 Beamte im Einsatz hat, hielt die aus ganz Europa angereisten Demonstranten weitgehend unter Kontrolle. "Bisher haben wir rund 400 Demonstranten festgenommen, Verletzte gab es bisher keine," sagte Polizeisprecher Sascha Weisenfeld.
Yahoo trennt sich endlich von Alibaba-Beteiligung - Kreise
Nach langem Hin und Her scheint sich nun endlich ein Ende der wechselvollen Partnerschaft zwischen den Internetkonzernen Yahoo aus Kalifornien und der chinesischen Alibaba Group abzuzeichnen. Die Amerikaner haben einen Weg gefunden, ihre Beteiligung zu Geld zu machen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.
=== DJG/ros
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May 18, 2012 12:30 ET (16:30 GMT)
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