Zum Börsenstart von Facebook haben die
US-Börsen am Freitag weiter nachgegeben. Die zuvor spürbare Euphorie
um das soziale Netzwerk verflachte und zudem verhinderten die
fortwährenden Unsicherheiten um die Eurozone eine Erholungsbewegung.
Der Leitindex Dow Jones Industrial
Der breiter gefasste S&P 500
Bei den Facebook-Aktien
Einige Börsianer reagierten im ersten Schritt enttäuscht auf die Erstnotiz, für andere war sie aber dennoch ein Erfolg. Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank etwa sprach von einem "klassischen Fehlstart". Wetten auf ersten Kurs hatten vor dem Start bei bis zu 60 Dollar gelegen. "Es wurden mehr Aktien zu einem angehobenen Ausgabepreis platziert", hielt Aktienhändler Andreas Lipkow von MWB Faitrade aber dagegen, nachdem Facebook die Zahl der angebotenen Papiere wegen der großen Nachfrage aufgestockt und zuletzt auch noch die Preisspanne erhöht hatte.
Ganz gleich - der Börsengang von Facebook gilt als der größte
Internet-Emissionen aller Zeiten. Schon der Ausgabepreis ergab einen
Börsenwert von rund 104 Milliarden Dollar. Die umgerechnet 80
Milliarden Euro sind mehr als die deutschen Traditionsunternehmen
BMW
Von Facebook in Mitleidenschaft gezogen wurden einige Papiere von
Konkurrenten oder Mitprofiteuren. Titel des Online-Spieleherstellers
Zynga
Ansonsten blieben die Titel von JPMorgan
Kräftig um etwas mehr als 10 Prozent nach oben ging es dagegen
nach Zahlen für die Aktien von Salesforce.com
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0233 2012-05-18/20:06
