Zum Börsenstart von Facebook haben die
US-Börsen am Freitag weiter nachgegeben. Die zuvor spürbare Euphorie
um das soziale Netzwerk wich schnell den enttäuschten Stimmen und
zudem waren es die fortwährenden Unsicherheiten um die Eurozone, die
eine Erholungsbewegung verhinderten. Anleger hätten vor dem
Wochenende das Risiko weiterhin gemieden, hieß es. Der Leitindex Dow
Jones Industrial
Der breiter gefasste S&P 500
FACEBOOK HÄLT SICH NUR MÜHSAM ÜBER DEM AUSGABEPREIS
Bei den Facebook-Aktien ist das von einigen Marktteilnehmern für möglich gehaltene Kursfeuerwerk ausgeblieben: Die Aktien des sozialen Netzwerks machten zwar mit dem ersten Kurs einen Sprung von mehr als zehn Prozent, standen zuletzt aber nur noch bei 38,37 US-Dollar und damit lediglich um ein Prozent über dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Nur ein Eingreifen der Banken, die den Börsengang begleiteten, dürfte im Laufe des Tages einen Fall darunter verhindert haben. Enttäuschte Reaktionen gab es auch deshalb, weil Wetten zuvor teils sehr deutlich über der tatsächlichen Erstnotiz gelegen hatten.
Unter Experten machen die hohe Bewertung und die Wachstumschancen des Internet-Giganten Kopfzerbrechen. Dennoch gilt der Börsengang als größte Internet-Emission aller Zeiten. Anhand des Ausgabepreises ergibt sich ein Börsenwert von rund 104 Milliarden Dollar. Die gigantischen Ausmaße werden auch an einer Pannenserie am Handelsplatz ersichtlich: Der Auftakt verzögerte sich um eine halbe Stunde und zudem war die Nasdaq mit der hohen Zahl der Kauf- und Verkaufsaufträge überfordert.
Von Facebook in Mitleidenschaft gezogen wurden einige Papiere
von Konkurrenten oder Mitprofiteuren. Titel des Geschäftspartners
Zynga
JPMORGAN WEITER WEGEN SPEKULATIONSVERLUSTEN IM BLICK
Ansonsten blieben die Titel von JPMorgan
Um fast neun Prozent nach oben ging es dagegen nach Zahlen für
die Aktien von Salesforce.com
ISIN XC0009694206 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0248 2012-05-18/22:42
