Die mit Spekulationsverlusten in
Milliardenhöhe gestrafte US-Großbank JPMorgan
JPMorgan hatte noch im März den Rückkauf von eigenen Aktien für bis zu 15 Milliarden Dollar angekündigt. Das treibt gewöhnlich den Kurs. Parallel hatte Amerikas größte Bank die Quartalsdividende um 5 Cent auf 30 Cent angehoben. Ab April liefen allerdings hohe Verluste bei Finanzwetten auf, zuletzt hatte JPMorgan von zwei Milliarden Dollar gesprochen, und es dürfte nach Dimons Worten noch mehr werden.
Angesichts der fehlgeschlagenen Zockereien steht JPMorgan seit Tagen in den Schlagzeilen. So berichtete das "Wall Street Journal" am Montag, der für die Risikokontrolle der Investmentabteilung zuständige Mitarbeiter habe nicht nur wenig Erfahrung gehabt, sondern darüber hinaus in seiner Zeit als Wertpapier-Händler hohe Verluste eingefahren. Die Bank selbst äußerte sich nicht zu den Informationen. Die ohnehin gebeutelte JPMorgan-Aktie verlor zwei Prozent./zb/das/DP/he
ISIN US46625H1005
AXC0254 2012-05-21/18:31
