Der Mai war bisher kein guter Monat für Infineon-Aktionäre. Die Aktie des
Technologiekonzerns hat rund 20 Prozent an Wert verloren. Zudem hat
Konzernchef Peter Bauer aus gesundheitlichen Gründen sein Ausscheiden
angekündigt. Doch nun deutet sich zumindest aus chattechnischer Sicht eine
Trendwende an.
"Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe, wer Lust hat, mit
Sorgen zu Haus!" Getreu dem alten Volkslied sind auch die Käufer bei
Infineon seit Anfang Mai zu Hause geblieben. Die Aktie des Chipherstellers
hat vom Hoch bei 7,68 (3. Mai) bis zum gestrigen Montag im Tief bei 6,16
Euro rund 20 Prozent an Wert verloren - trotz guter Quartalszahlen. Der
Halbleiterkonzern hat im zweiten Geschäftsquartal mehr verdient als erwartet
und schaut positiv nach vorne.
Neuer Vorstand
Die andauernde Staatsschuldenkrise in Europa und das daraus resultierende
schwache Marktumfeld werden auf dem Parkett als Grund für den Käuferstreik
genannt. Die vor einer Woche gemeldete Veränderung im Vorstand spielt eher
eine untergeordnete Rolle. Der Abgang des Konzernchefs Peter Bauer, der
51-jährige wird das Unternehmen zum Geschäftsjahresende (30.9.) aus
gesundheitlichen Gründen verlassen, ist zwar ein herber Verlust für den
Konzern. Immerhin führte Bauer den Münchner DAX-Konzern vom Pleitekandidaten
zurück in die schwarzen Zahlen. Allerdings steht mit Reinhard Ploss ein
exzellenter Kenner des Unternehmens und der Branche als Nachfolger bereit.
Der gelernte Ingenieur arbeitet seit 25 Jahren im Konzern und sitzt seit
2007 im Vorstand.
Trading-Position
Die mittelfristigen Aussichten für Infineon bleiben weiter gut. Kurzfristig
ist die Aktie zudem überverkauft und dürfte nun eine technische
Gegenbewegung bis in den Bereich um 7,00 Euro starten. Risikofreudige
Anleger können mit einer Trading-Position auf dieses Szenario spekulieren.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de (END) Dow Jones NewswiresMay 22, 2012 03:20 ET (07:20 GMT)
Technologiekonzerns hat rund 20 Prozent an Wert verloren. Zudem hat
Konzernchef Peter Bauer aus gesundheitlichen Gründen sein Ausscheiden
angekündigt. Doch nun deutet sich zumindest aus chattechnischer Sicht eine
Trendwende an.
"Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe, wer Lust hat, mit
Sorgen zu Haus!" Getreu dem alten Volkslied sind auch die Käufer bei
Infineon seit Anfang Mai zu Hause geblieben. Die Aktie des Chipherstellers
hat vom Hoch bei 7,68 (3. Mai) bis zum gestrigen Montag im Tief bei 6,16
Euro rund 20 Prozent an Wert verloren - trotz guter Quartalszahlen. Der
Halbleiterkonzern hat im zweiten Geschäftsquartal mehr verdient als erwartet
und schaut positiv nach vorne.
Neuer Vorstand
Die andauernde Staatsschuldenkrise in Europa und das daraus resultierende
schwache Marktumfeld werden auf dem Parkett als Grund für den Käuferstreik
genannt. Die vor einer Woche gemeldete Veränderung im Vorstand spielt eher
eine untergeordnete Rolle. Der Abgang des Konzernchefs Peter Bauer, der
51-jährige wird das Unternehmen zum Geschäftsjahresende (30.9.) aus
gesundheitlichen Gründen verlassen, ist zwar ein herber Verlust für den
Konzern. Immerhin führte Bauer den Münchner DAX-Konzern vom Pleitekandidaten
zurück in die schwarzen Zahlen. Allerdings steht mit Reinhard Ploss ein
exzellenter Kenner des Unternehmens und der Branche als Nachfolger bereit.
Der gelernte Ingenieur arbeitet seit 25 Jahren im Konzern und sitzt seit
2007 im Vorstand.
Trading-Position
Die mittelfristigen Aussichten für Infineon bleiben weiter gut. Kurzfristig
ist die Aktie zudem überverkauft und dürfte nun eine technische
Gegenbewegung bis in den Bereich um 7,00 Euro starten. Risikofreudige
Anleger können mit einer Trading-Position auf dieses Szenario spekulieren.
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