Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 10.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vier Bohrlöcher, vier Treffer - bestätigt sich hier ein neues Uran-System?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
68 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Vodafone leidet unter schwachem Europa-Geschäft

--Schwaches Europageschäft belastet Vodafone

--Deutschland läuft besser

--Vorsichtiger Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr

(NEU: Hintergrund)

Von Hans Bielefeld 
    DOW JONES NEWSWIRES 
 

LONDON (Dow Jones)--Dem britischen Mobilfunkanbieter Vodafone macht seine starke Fokussierung auf Europa zu schaffen. Vor allem wegen der Wirtschaftskrise in Südeuropa verdiente der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkanbieter im vergangenen Geschäftsjahr 2011/12 weniger.

Das schwache Geschäft in Südeuropa machte eine 4 Milliarden britische Pfund teure Abschreibung auf die dortigen Aktivitäten erforderlich. Diese Abschreibung konnten die Briten auch mit dem Verkauf ihrer französischen Tochter SFR nicht wettmachen. Die Transaktion spülte dem Telefonkonzern zwar einen Gewinn von 3,5 Milliarden Pfund in die Kasse, insgesamt sank der Nettogewinn aber um 13 Prozent auf knapp 7 Milliarden Pfund.

Der Umsatz legte um 1,2 Prozent auf 46,4 Milliarden Pfund zu. Während die Erlöse im traditionellen Geschäft mit Gesprächsverbindungen aufgrund kostenloser Internetangebote wie Skype zunehmend unter Druck geraten, legten die Erlöse aus Datendownloads über Smartphones um rund ein Viertel auf 6,2 Milliarden Pfund zu.

In Deutschland liefen die Geschäfte der Briten etwas besser. Insbesondere Firmenkunden sowie ein sattes Plus bei mobilen Datendiensten ließen den Umsatz hier um 2,7 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro ansteigen. Der operative Gewinn (EBITDA) sank jedoch wegen Restrukturierungskosten und regulatorischen Änderungen um 1,1 Prozent - bereinigt stieg der Gewinn aber.

Brummende Geschäfte machte Vodafone in Indien. Hier legte der Umsatz im Servicegeschäft um knapp ein Fünftel zu. Grund dafür waren vor allem mehr Kunden und die wesentlich längeren Gesprächszeiten.

Doch trotz des Wachstums in Indien erzielen die Briten nach wie vor den Großteil ihrer Umsätze in Europa. Wegen der Krise hier schaut Vodafone nur mit Vorsicht auf das kommenden Geschäftsjahr: Der britische Konzern rechnet nur mit einem um Sonderposten bereinigten operativen Ergebnis zwischen 11,1 und 11,9 Milliarden Pfund - im vergangen Geschäftsjahr waren es 11,5 Milliarden Pfund. Beim freien Cashflow erwartet der Konzern sogar einen Rückgang. Grund hierfür ist der fehlende Beitrag der Beteiligung am französischen Mobilfunkanbieter SFR, die Vodafone verkauft hat.

Vodafone ist mit den Problemen in Europa nicht allein. Auch die Wettbewerber hatten aufgrund der Wirtschaftskrise in Südeuropa schon schlechte Zahlen vorgelegt. So brach beispielsweise der Gewinn des spanischen Telefonkonzerns Telefonica im ersten Quartal wegen schwacher Geschäfte in Spanien und Italien um mehr als die Hälfte ein. Und auch die Deutsche Telekom macht in Europa schon lange keine Sprünge mehr. Im europäischen Ausland und auf dem deutschen Heimatmarkt waren die Erlöse und das bereinigte EBITDA jeweils leicht gesunken.

-Von Hans Bielefeld, Dow Jones Newswires; 
+49-(0)69-29725-111; unternehmen.de@dowjones.com 
(Lilly Vitorovich hat zu diesem Artikel beigetragen) 
DJG/DJN/hhb/jhe/sha 

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2012 09:52 ET (13:52 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.