Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 11.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
BTQ 73x. Kommt jetzt Delta?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
192 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Furcht vor der griechischen Grippe kehrt zurück

NEW YORK (Dow Jones)--Am Ende hat der Mut nicht gereicht: die Aktienkurse an Wall Street haben am Dienstag im späten Geschäft ihre Gewinne wieder abgegeben. Über die meiste Zeit hatten sie im grünen Bereich notiert. Im Vorfeld des morgigen EU-Gipfels waren es erneut die Sorgen um die Zukunft der Eurozone, die belasteten. Der ehemalige griechische Ministerpräsident Papademos hatte die Furcht mit Aussagen während des Späthandels angefeuert. Sollte Griechenland aus der Eurozone ausscheiden - was denkbar sei -, würde dies weitreichende Folgen für die Währungsgemeinschaft zeitigen, so der griechische Politiker.

Der Dow-Jones-Index verlor 2 Punkte auf 12.503, während der S&P-500 1 Punkt fester bei 1.317 Punkten aus dem Handel ging. Der Nasdaq Composite fiel um 0,3 Prozent auf 2.839 Punkte. Der Umsatz lag bei 0,85 (Montag: 0,80) Milliarden Aktien. Dabei standen den 1.580 (2.604) Kursgewinnern 1.483 (439) -verlierer gegenüber, 92 (93) Titel schlossen unverändert.

Zuvor hatten vor allem gute Daten vom heimischen Häusermmarkt für Kauflaune gesorgt. Die Verkaufe bestehender Häuser in den USA sind im April um 3,4 Prozent gestiegen. Erwartet worden war ein Plus von 2,7 Prozent. Im Schnitt kostete ein Haus 177.400 Dollar, das sind stolze 10,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch die Vorgaben aus Europa waren gut, dort legten die Aktienindizes zu. Ein Dämpfer kam allerdings aus Asien: Die Ratingagentur Fitch hat Japan eine um zwei Stufen schlechtere Bonitätsnote verpasst.

Der Dollar profitierte von der Abstufung Japans durch Fitch und zeigte sich zunächst zum Yen fester. Ein Dollar kostete 79,97 Yen. Vor Bekanntgabe der Herabstufung waren es 79,58 Yen. Nach den Papademos-Aussagen legte der Dollar auch zum Euro kräftig zu. Für einen Euro wurden 1,2680 Dollar gezahlt nach 1,2818 Dollar am Vorabend in New York. Der stärkere Dollar lastete wiederum auf dem Ölpreis. Der Juli-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI fiel im Settlement um 0,91 Dollar oder 1 Prozent auf 91,66 Dollar. Am Markt wurde dies auch mit einer leichten Entspannung in der Irankrise begründet.

Am Anleihemarkt machten die Notierungen einen Teil ihrer zuvor höheren Verluste wett. Eine Auktion zweijähriger Notes war gut verlaufen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasurys stieg auf 1,77 Prozent.

Facebook setzten ihren enttäuschenden Weg nach unten fort. Auch am dritten Handelstag geriet der Titel unter Druck und gab 8,9 Prozent ab. Die Aktie kostet nun nur noch 31 Dollar und liegt damit um 18 Prozent unter dem Emissionspreis von 38 Dollar.

Ganz oben auf den Kauflisten standen Finanzwerte, die sich von den jüngsten Verlusten erholten. Bank of America gewannen 2,2 Prozent, J.P.Morgan (JPM) sogar 4,6 Prozent. Allerdings war die JPM-Aktie im Gefolge ihres Handelsverlusts von zwei Milliarden Dollar um rund 20 Prozent gefallen.

Geschäftszahlen hatte vorbörslich unter anderem Best Buy vorgelegt. Die Elektronikhandelskette hat mit Umsatz und Ergebnis je Aktie positiv überrascht. Die Aktie stieg um 1,6 Prozent, hat allerdings zuletzt kräftig nachgegeben und allein im Mai bislang 18 Prozent verloren.

Aus dem Textileinzelhandel kamen ebenfalls Geschäftszahlen. Urban Outfitters hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Die Titel kletterten um 7,4 Prozent nach oben. Express brachen dagegen um 28 Prozent ein, nachdem Erstquartalszahlen und Ausblick des Unternehmens die Erwartungen verfehlt haben.

Ralph Lauren kündigte bei der Vorlage der Zahlen zum vierten Geschäftsquartal eine Verdoppelung der Dividende auf 0,40 US-Dollar an, gab aber zugleich einen verhaltenen Ausblick. Ralph Lauren notierten um 2,7 Prozent fester, nachdem sie vorbörslich noch im Minus tendiert hatten.

Ariba haussierten um 19 Prozent auf 44,87 Dollar. Im Handelsverlauf wurde mitgeteilt, dass die deutsche SAP das Unternehmen zu einem Preis von 45 Dollar je Aktie übernehmen wird. Insgesamt lassen sich die Walldorfer die Übernahme des Spezialisten für cloud-basierte Handelsnetzwerke 4,3 Milliarden Dollar kosten.

=== 
Index                 Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial     12.502,81       -0,0%          -1,67 
S&P-500                   1.316,63       +0,0%          +0,64 
Nasdaq-Composite          2.839,08       -0,3%          -8,13 
Nasdaq-100                2.539,20       -0,2%          -6,23 
 
DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Di, 8.18 Uhr  Mo, 18.00 Uhr 
EUR/USD    1,2682  -0,88%        1,2795         1,2770 
EUR/JPY  101,4623  -0,22%      101,6860       101,2775 
EUR/CHF    1,2011   0,00%        1,2011         1,2011 
USD/JPY   79,9850   0,64%       79,4800        79,3215 
GBP/USD    1,5764  -0,37%        1,5823         1,5789 
=== 
DJG/DJN/raz 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2012 16:23 ET (20:23 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.