Zürich (ots) -
- Hinweis: Die komplette Medienmitteilung inkl. Graphiken kann
kostenlos im pdf-Format unter
http://presseportal.ch/de/pm/100001987 heruntergeladen werden -
- Monster.ch präsentiert im sechsten Jahr die Ergebnisse der
repräsentativen Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2012 Schweiz"
- Qualifizierte Kandidaten sind immer noch sehr gesucht
- Bereits 15 Prozent der freien Stellen werden mit aus-ländischen
Kräften besetzt
- Ältere Mitarbeitende geniessen wieder mehr Beachtung
Die Beschäftigungslage in der Schweiz ist besser als die derzeit
eher negativen Konjunkturperspektiven vermuten lassen. Trotzdem
können bestimmte Stellenprofile, besonders in den Bereichen IT und
Forschung & Entwicklung, nur schwer besetzt werden. Der anhaltend
hohe Fachkräftemangel gilt in Schweizer Personalabteilungen als
grösste Herausforderung. Zunehmend beschäftigt die HR-Spezialisten
aber auch die Sorge um die Auswirkungen des demografischen Wandels
auf den Arbeitsmarkt - die Unternehmen reagieren mit neuen Ideen für
das Altersmanagement oder suchen die Mitarbeitenden immer öfters
jenseits der Grenzen.
Diese und weitere interessante Erkenntnisse resultieren aus der
repräsentativen Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2012 Schweiz",
welche Monster Schweiz im sechsten Jahr in Folge publiziert.
Durchgeführt wurde sie zwischen November 2011 und März 2012 bei den
Schweizer Top-500-Unternehmen, vom Centre of Human Resources
Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt
am Main. Die breit angelegte Studie dokumentiert die wichtigsten
Trends und Herausforderungen der Personalbeschaffung in der Schweiz
und enthält Einschätzungen der Wirtschaft zur Entwicklung des
Arbeitsmarkts.
Fachkräfte finden sich immer öfter nur noch im Ausland
Der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Problem der
Personalbeschaffung in der Schweiz. Und die Aussichten der
Unternehmen auf die zukünftige Entwicklung machen wenig Hoffnung auf
eine Verbesserung der Situation. Mit 34,9 Prozent werden gegenüber
der letztjährigen Befragung zwar geringfügig weniger in den
Unternehmen offene Jobs als schwierig zu besetzen eingestuft, und mit
4,6 Prozent bleibt der Anteil der als nicht besetzbar eingestuften
Profile im Vergleich mit den vergangenen Jahren etwa gleich hoch. Die
Einschätzung der Zukunft bestätigt aber den langfristigen negativen
Trend. Die Studienteilnehmer gehen davon aus, dass im Jahr 2015
bereits 46,3 Prozent der offenen Stellen nicht oder nur schwer zu
besetzen sein werden.
Grafik: Anteile der schwierig oder gar nicht besetzbaren
Vakanzen in den Unternehmen im Zeitablauf (siehe PDF
Medienmitteilung)
Können die passenden Kräfte im Schweizer Arbeitsmarkt nicht
rekrutiert werden, weichen die Unternehmen in ausländische Märkte
aus. Laut Studie werden in den Top-500-Unternehmen aus der Schweiz
aktuell bereits 15 Prozent aller freien Stellen mit Kandidaten aus
dem Ausland besetzt. Und die Bedeutung der internationalen
Rekrutierung steigt weiter. Für 40,6 Prozent der Unternehmen - der
bis heute höchste Anteil - hatte die internationale Rekrutierung im
Jahr 2011 einen hohen Stellenwert. Mit Ausblick auf das Jahr 2016
wird sie gar für 47,8 Prozent der Studienteilnehmer wichtig oder sehr
wichtig werden.
Grafik: Bedeutung der internationalen Rekrutierung (siehe PDF
Medienmitteilung)
Deutschland vor Österreich und Frankreich
Von den benachbarten Arbeitsmärkten ist Deutschland nach wie vor
der mit Abstand beliebteste. 36,2 Prozent der antwortenden Firmen -
4,8 Prozentpunkte weniger als in der letztjährigen Studie - geben an,
dort häufig zu rekrutieren. Das Interesse an Österreich, Frankreich
und Italien ist jedoch stark gestiegen. 13,4, 12,5 und 7,6 Prozent
schauen sich häufig in diesen Nachbarländern um. In Osteuropa tun
dies mit 3,1 Prozent ähnlich wenige Studienteilnehmer wie vor
Jahresfrist.
"Ganzheitliche Konzepte und innovative Kanäle sind gefragt, wenn
es darum geht, Fachkräfte im In- und Ausland gezielt anzusprechen",
kommentiert Michel Ganouchi, Country Manager der Monster Worldwide
Switzerland AG, die Entwicklung und ergänzt: "Mit der
Veröffentlichung der Vakanz auf einer Online-Stellenbörse mit starker
internationaler Präsenz und Relevanz ist die Grundvoraussetzung für
eine erfolgreiche Rekrutierung gegeben. Zusätzliche Massnahmen wie
die Recherche in einer lokalen oder internationalen
Lebenslaufdatenbank, zielgruppenspezifische Rekrutierungskampagnen
oder ein Engagement im Bereich Social Media können die Erfolgschancen
aber weiter steigern."
Grafik: Länder, aus denen die Schweizer Top-500-Unternehmen
rekrutieren (siehe PDF Medienmitteilung)
Die Herausforderungen der Human Resources in der Schweiz
Auf die Frage nach den derzeit wichtigsten unternehmensexternen
Trends für die Personalbeschaffung werden noch vor Euro- und
Wirtschaftskrise der demografische Wandel und der anhaltende "War for
Talent" genannt. "Dies zeigt die enorme Bedeutung, die dem
Fachkräftemangel beigemessen wird. Hier gilt es auch
bildungspolitisch intensiv darüber nachzudenken, welche Massnahmen in
Erwägung gezogen werden können, um nachhaltige Lösungen zu finden",
kommentiert Michel Ganouchi die Problemstellungen der Schweizer
Personalabteilungen.
Grafik: Die Bedeutung externer und nicht direkt beeinflussbarer
Trends für die Personalbeschaffung (siehe PDF Medienmitteilung)
Ältere Mitarbeitende könnten an Bedeutung gewinnen
Mit dem demografischen Wandel als zweitwichtigster Trend für die
Personalbeschaffung geht eine Veränderung des Bewerberpools einher.
In Zukunft werden sich zunehmend ältere Personen bei den Unternehmen
bewerben. Die antwortenden Grossunternehmen setzen sich mit dieser
Entwicklung bereits intensiv auseinander. Das Alter der eigenen
Mitarbeitenden spielt in neun von zehn antwortenden Unternehmen keine
grosse Rolle. Wichtig ist vielmehr, dass die Leistung der
Beschäftigten stimmt. 86,3 Prozent wollen ihre Mitarbeiter möglichst
lange im Unternehmen halten. Nahezu drei Viertel sehen in der
Rekrutierung von Personen, die 50 Jahre oder älter sind, eine
mögliche Antwort auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel.
Lediglich 37 Prozent stellen aber auch tatsächlich regelmässig ältere
Personen (50+) ein. 34,3 Prozent geben an, Mitarbeiter höheren Alters
(z.B. 65+) nur in Verbindung mit einer leistungsbezogenen Bezahlung
im Unternehmen halten zu wollen.
Grafik: Ältere Mitarbeiter im Unternehmen (siehe PDF
Medienmitteilung)
Über die Studienreihe "Recruiting Trends"
Die "Recruiting Trends 2012 Schweiz" sind der Ergebnisbericht
einerArbeitgeberbefragung, die Monster.ch beim Centre of Human
ResourcesInformation Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und
Frankfurtam Main zum sechsten Mal in Auftrag gegeben hat. Im Zeitraum
zwischenNovember 2011 und März 2012 wurden die Schweizer
Top-500-Unternehmenzum Status Quo im Personalwesen und zu den
Einschätzungen derzukünftigen Entwicklungen in den Human Resources
befragt. DieErhebung hat das Ziel, langfristige Trends im Recruiting
zu erkennen,besser zu verstehen und wertvolle Handlungsempfehlungen
für die Praxis der Personalbeschaffung abzuleiten.
Originaltext: Monster Worldwide Switzerland AG
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100001987
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100001987.rss2
Kontakt:
Anfragen für Interviews
Michel Ganouchi
Country Manager
Mobile: +41/79/608'63'57
Weitere Informationen
Monster Worldwide Switzerland AG
Daniela Schönholzer
Marketing Manager
Bändliweg 20
8048 Zürich
Tel.: +41/43/499'44'85
Fax: +41/43/499'44'44
E-Mail: daniela.schoenholzer@monster.ch
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- Monster.ch präsentiert im sechsten Jahr die Ergebnisse der
repräsentativen Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2012 Schweiz"
- Qualifizierte Kandidaten sind immer noch sehr gesucht
- Bereits 15 Prozent der freien Stellen werden mit aus-ländischen
Kräften besetzt
- Ältere Mitarbeitende geniessen wieder mehr Beachtung
Die Beschäftigungslage in der Schweiz ist besser als die derzeit
eher negativen Konjunkturperspektiven vermuten lassen. Trotzdem
können bestimmte Stellenprofile, besonders in den Bereichen IT und
Forschung & Entwicklung, nur schwer besetzt werden. Der anhaltend
hohe Fachkräftemangel gilt in Schweizer Personalabteilungen als
grösste Herausforderung. Zunehmend beschäftigt die HR-Spezialisten
aber auch die Sorge um die Auswirkungen des demografischen Wandels
auf den Arbeitsmarkt - die Unternehmen reagieren mit neuen Ideen für
das Altersmanagement oder suchen die Mitarbeitenden immer öfters
jenseits der Grenzen.
Diese und weitere interessante Erkenntnisse resultieren aus der
repräsentativen Arbeitgeberstudie "Recruiting Trends 2012 Schweiz",
welche Monster Schweiz im sechsten Jahr in Folge publiziert.
Durchgeführt wurde sie zwischen November 2011 und März 2012 bei den
Schweizer Top-500-Unternehmen, vom Centre of Human Resources
Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt
am Main. Die breit angelegte Studie dokumentiert die wichtigsten
Trends und Herausforderungen der Personalbeschaffung in der Schweiz
und enthält Einschätzungen der Wirtschaft zur Entwicklung des
Arbeitsmarkts.
Fachkräfte finden sich immer öfter nur noch im Ausland
Der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Problem der
Personalbeschaffung in der Schweiz. Und die Aussichten der
Unternehmen auf die zukünftige Entwicklung machen wenig Hoffnung auf
eine Verbesserung der Situation. Mit 34,9 Prozent werden gegenüber
der letztjährigen Befragung zwar geringfügig weniger in den
Unternehmen offene Jobs als schwierig zu besetzen eingestuft, und mit
4,6 Prozent bleibt der Anteil der als nicht besetzbar eingestuften
Profile im Vergleich mit den vergangenen Jahren etwa gleich hoch. Die
Einschätzung der Zukunft bestätigt aber den langfristigen negativen
Trend. Die Studienteilnehmer gehen davon aus, dass im Jahr 2015
bereits 46,3 Prozent der offenen Stellen nicht oder nur schwer zu
besetzen sein werden.
Grafik: Anteile der schwierig oder gar nicht besetzbaren
Vakanzen in den Unternehmen im Zeitablauf (siehe PDF
Medienmitteilung)
Können die passenden Kräfte im Schweizer Arbeitsmarkt nicht
rekrutiert werden, weichen die Unternehmen in ausländische Märkte
aus. Laut Studie werden in den Top-500-Unternehmen aus der Schweiz
aktuell bereits 15 Prozent aller freien Stellen mit Kandidaten aus
dem Ausland besetzt. Und die Bedeutung der internationalen
Rekrutierung steigt weiter. Für 40,6 Prozent der Unternehmen - der
bis heute höchste Anteil - hatte die internationale Rekrutierung im
Jahr 2011 einen hohen Stellenwert. Mit Ausblick auf das Jahr 2016
wird sie gar für 47,8 Prozent der Studienteilnehmer wichtig oder sehr
wichtig werden.
Grafik: Bedeutung der internationalen Rekrutierung (siehe PDF
Medienmitteilung)
Deutschland vor Österreich und Frankreich
Von den benachbarten Arbeitsmärkten ist Deutschland nach wie vor
der mit Abstand beliebteste. 36,2 Prozent der antwortenden Firmen -
4,8 Prozentpunkte weniger als in der letztjährigen Studie - geben an,
dort häufig zu rekrutieren. Das Interesse an Österreich, Frankreich
und Italien ist jedoch stark gestiegen. 13,4, 12,5 und 7,6 Prozent
schauen sich häufig in diesen Nachbarländern um. In Osteuropa tun
dies mit 3,1 Prozent ähnlich wenige Studienteilnehmer wie vor
Jahresfrist.
"Ganzheitliche Konzepte und innovative Kanäle sind gefragt, wenn
es darum geht, Fachkräfte im In- und Ausland gezielt anzusprechen",
kommentiert Michel Ganouchi, Country Manager der Monster Worldwide
Switzerland AG, die Entwicklung und ergänzt: "Mit der
Veröffentlichung der Vakanz auf einer Online-Stellenbörse mit starker
internationaler Präsenz und Relevanz ist die Grundvoraussetzung für
eine erfolgreiche Rekrutierung gegeben. Zusätzliche Massnahmen wie
die Recherche in einer lokalen oder internationalen
Lebenslaufdatenbank, zielgruppenspezifische Rekrutierungskampagnen
oder ein Engagement im Bereich Social Media können die Erfolgschancen
aber weiter steigern."
Grafik: Länder, aus denen die Schweizer Top-500-Unternehmen
rekrutieren (siehe PDF Medienmitteilung)
Die Herausforderungen der Human Resources in der Schweiz
Auf die Frage nach den derzeit wichtigsten unternehmensexternen
Trends für die Personalbeschaffung werden noch vor Euro- und
Wirtschaftskrise der demografische Wandel und der anhaltende "War for
Talent" genannt. "Dies zeigt die enorme Bedeutung, die dem
Fachkräftemangel beigemessen wird. Hier gilt es auch
bildungspolitisch intensiv darüber nachzudenken, welche Massnahmen in
Erwägung gezogen werden können, um nachhaltige Lösungen zu finden",
kommentiert Michel Ganouchi die Problemstellungen der Schweizer
Personalabteilungen.
Grafik: Die Bedeutung externer und nicht direkt beeinflussbarer
Trends für die Personalbeschaffung (siehe PDF Medienmitteilung)
Ältere Mitarbeitende könnten an Bedeutung gewinnen
Mit dem demografischen Wandel als zweitwichtigster Trend für die
Personalbeschaffung geht eine Veränderung des Bewerberpools einher.
In Zukunft werden sich zunehmend ältere Personen bei den Unternehmen
bewerben. Die antwortenden Grossunternehmen setzen sich mit dieser
Entwicklung bereits intensiv auseinander. Das Alter der eigenen
Mitarbeitenden spielt in neun von zehn antwortenden Unternehmen keine
grosse Rolle. Wichtig ist vielmehr, dass die Leistung der
Beschäftigten stimmt. 86,3 Prozent wollen ihre Mitarbeiter möglichst
lange im Unternehmen halten. Nahezu drei Viertel sehen in der
Rekrutierung von Personen, die 50 Jahre oder älter sind, eine
mögliche Antwort auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel.
Lediglich 37 Prozent stellen aber auch tatsächlich regelmässig ältere
Personen (50+) ein. 34,3 Prozent geben an, Mitarbeiter höheren Alters
(z.B. 65+) nur in Verbindung mit einer leistungsbezogenen Bezahlung
im Unternehmen halten zu wollen.
Grafik: Ältere Mitarbeiter im Unternehmen (siehe PDF
Medienmitteilung)
Über die Studienreihe "Recruiting Trends"
Die "Recruiting Trends 2012 Schweiz" sind der Ergebnisbericht
einerArbeitgeberbefragung, die Monster.ch beim Centre of Human
ResourcesInformation Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und
Frankfurtam Main zum sechsten Mal in Auftrag gegeben hat. Im Zeitraum
zwischenNovember 2011 und März 2012 wurden die Schweizer
Top-500-Unternehmenzum Status Quo im Personalwesen und zu den
Einschätzungen derzukünftigen Entwicklungen in den Human Resources
befragt. DieErhebung hat das Ziel, langfristige Trends im Recruiting
zu erkennen,besser zu verstehen und wertvolle Handlungsempfehlungen
für die Praxis der Personalbeschaffung abzuleiten.
Originaltext: Monster Worldwide Switzerland AG
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100001987
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Country Manager
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Daniela Schönholzer
Marketing Manager
Bändliweg 20
8048 Zürich
Tel.: +41/43/499'44'85
Fax: +41/43/499'44'44
E-Mail: daniela.schoenholzer@monster.ch
© 2012 news aktuell-CH
