Neue Architektur bietet Banken sichere, preisgünstige und modulare Plattform für Produkt- und Serviceinnovation
Temenos (SIX:TEMN), der marktführende Anbieter von Banksoftware, hat heute die Evolution seiner Vision T24 Enterprise vorgestellt, die unter dem Namen Temenos Enterprise Frameworks Architecture (TEFA) bekannt ist und die Basis für die Entwicklung künftiger modularer Banking-Komponenten legt.
TEFA ist unverzichtbar als Fundament für die Vision von Temenos, eine komplette und einsatzbereite universelle Banking-Lösung mit Komponenten für die Anforderungen aller Banken in allen Regionen anzubieten. Da die Architektur auf Standardsoftware basiert, können die Banken in bewährte Produkte mit klar definierten Roadmaps und spezialisiertem Support investieren. TEFA bietet Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen von Banken: Sie ermöglicht den Banken, ihre Kunden besser kennen zu lernen und zu bedienen, hilft bei der Erfüllung von gesetzlichen Auflagen und senkt die Kosten der Bereitstellung, Wartung und Aktualisierung von Banking-Systemen, wodurch die Transaktionskosten spürbar gesenkt werden können. Weil TEFA eine Evolution der bestehenden T24-Architektur darstellt, ist eine inkrementelle Einführung bei niedrigeren Risiken und Kosten möglich.
John Schlesinger, Chief Enterprise Architect, Temenos, erklärt: "Das Ziel von Temenos ist nicht die Neuerfindung des Rads. Wir wollen uns auch nicht mit der Entwicklung von Middleware, Workflow oder sonstiger generischer Software befassen. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf die Entwicklung von preisgekrönter Banking-Software für die führenden Bankunternehmen der Welt. Die Weiterentwicklung von TEFA baut auf unserer 20-jährigen Investition in T24 auf, kombiniert mit einem herausragenden Partner-Ökosystem – eine echte einsatzbereite universelle Banking-Plattform mit Komponenten für Institutionen jeder Größe. Unser Ziel ist es, die Gesamtbetriebskosten unserer Kunden zu senken und den Banken dabei zu helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation zu stärken. TEFA ebnet Großbanken den Weg, ihr Core-Banking-System auf eine kontrollierte und inkrementelle Weise zu erneuern."
TEFA wird als Teil einer evolutionären Roadmap bereitgestellt, die im Verlauf der nächsten drei Jahre auf den Markt gebracht wird. Zwei der Frameworks – Plattform-Framework und Integration-Framework – sind in der neuesten Version von T24, Release 12, verfügbar, die ebenfalls heute veröffentlicht wurde. Die Integrations- und Design-Frameworks werden ab T24 R13 verfügbar sein, und die Daten- und Komponenten-Frameworks werden innerhalb der nächsten drei Jahre veröffentlicht.
Als vollständig aus Komponenten zusammengesetzte Plattform basiert TEFA auf sechs Frameworks:
Komponenten-Framework: Separiert einzelnen Module der T24-Suite in mehrere leistungsstarke modulare Banking-Produkte. Die Banken können genau die Lösungen implementieren, die sie benötigen, ohne dafür das gesamte Core-Banking-System ersetzen zu müssen. Dadurch werden die Risiken in Verbindung mit Umstellungen minimiert, und die Bank behält die volle Kontrolle über Aktualisierungen. Aufgrund des "AppStore"-Charakters der komponentenbasierten Architektur lassen sich Anwendungen von Drittanbietern problemlos in die Suite integrieren und fördern kontinuierliche Innovationen.
Interaktions-Framework: Bietet Banken und Bankkunden eine hochwertige Benutzeroberfläche und Benutzererfahrung. Benutzeroberflächen verändern sich schneller als Banking-Funktionen. Um die Banken bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen, ist bei TEFA die Benutzeroberfläche von den Banking-Funktionen getrennt. Auf diese Wiese kann die Benutzeroberfläche flexibel an die kontinuierlich evolvierenden Kunden- und Mitarbeiteranforderungen angepasst werden. Wenn ein Unternehmen neben T24 mehrere Softwareplattformen betreibt, kann das Interaktions-Framework alle diese Systeme miteinander verknüpfen und User Agents erstellen, die präzise auf die Anforderungen der Bank zugeschnitten sind.
Integrations-Framework: Verlagert die Integrationsfunktionen von den Banking-Funktionen in einen Integrations-Hub, der Viele-zu-Viele- anstelle von Eins-zu-Eins-Integrationen erlaubt. Diese Code-freie Integration verringert den Zeitaufwand für die Implementierung erheblich. Banken erzielen Wettbewerbsvorteile, indem sie neue Lösungen schneller auf den Markt bringen können. Durch die Anwendung eines vordefinierten Satzes von Geschäftsregeln auf alle Transaktionen stellt das Integrations-Framework sicher, dass jede Transaktion nur eine mögliche Konsequenz im Core-Banking-System, aber gegebenenfalls mehrere Konsequenzen im Unternehmen auslöst, die an die Integrations-Middleware übergeben werden.
Daten-Framework: Trennt Transaktionsdaten von Berichtsdaten zur Optimierung der Verarbeitungseffizienz und Datensichtbarkeit. Vor dem Hintergrund der Verlagerung von Bankdienstleistungen aus der Filiale ins Internet und mobile Absatzkanäle wird die Look-to-Book-Quote um das 100-fache ansteigen. Um den Kunden sinnvolle Informationen anbieten zu können, müssen Read-Only-Daten von Read-Write-Daten getrennt und nur Änderungen als Backup gesichert werden. Banken, die diese Trennung nicht vornehmen, werden in einer Datenflut untergehen, sobald die Datenbanken das Volumen von fünf Terabyte überschreiten. Banken, die eine solche Datentrennung praktizieren, können dagegen alle Kundentransaktionen online speichern – nicht nur für einige wenige Monate – und einen besseren Kundenservice anbieten. Das Volumen der Transaktionsdatenbank wird viel kleiner, der Umzug der Bank in die Cloud wird dadurch erleichtert.
Design-Framework: Trennt Design-Time- von Run-Time-Daten in einer modellbasierten Entwicklungsumgebung. Design- und Implementierung einer neuen Banking-Funktion innerhalb einer laufenden Produktionsumgebung ist mit Risiken verbunden: das Risiko von Leistungseinbußen bei der Verarbeitung von Transaktionen und das Risiko, Livedaten oder -strukturen zu verändern. Eine modellbasierte Entwicklung reduziert diese Risiken und minimiert den Zeitaufwand für die Konfiguration und Anpassung von Banking-Systemen, wodurch kürzere Markteinführungszeiten ermöglicht werden.
Plattform-Framework: Trennung von Commodity-Ressourcenmanagement-Funktionen und Banking-Funktionen, um zu gewährleisten, dass die Plattform technologieunabhängig bleibt und für ihren Betrieb nichts weiter als Commodity-Kenntnisse erforderlich sind. Temenos bietet den Banken die Freiheit, ergänzende Systeme auszuwählen. Das Plattform-Framework erlaubt eine problemlose Einführung neuer Betriebsmodelle, etwa die Ausgliederung von Anwendungen in die Cloud und die Integration mobiler Funktionalität. Das Plattform-Framework ermöglicht die Unterstützung der Produkte der Temenos-Plattform-Partner ohne eigene Middleware. Dadurch wird das erforderliche Know-how für die Banken reduziert und eine breitere Auswahl angeboten.
Über Temenos
Die Temenos Group AG wurde im Jahre 1993 gegründet und ist an der Schweizer Börse notiert (SWX: TEMN). Das Unternehmen ist ein weltweit aktiver Anbieter von Banken-Software für Privatkunden-, Geschäfts-, Universal- und Privatbanken, Islamische Banken sowie Mikrofinanzierungs- und Gemeinschaftsbanken, Vermögensverwalter und Finanzinstitute. Temenos unterhält seinen Hauptsitz in Genf und weltweit 60 Niederlassungen, und hat sich bei mehr als 1500 Implementierungen in mehr als 125 Ländern rund um den Globus bewährt. Die Software-Produkte von Temenos zeichnen sich durch modernste Technologie und umfassende Funktionalität aus und integrieren bewährte Verfahren, die die Kompetenz von Temenos weltweit verfügbar machen. Tenemos-Kunden sind nachweislich rentabler als ihre Mitbewerber. Im April 2012 – haben Temenos-Kunden in den vorangegangenen drei Jahren im Durchschnitt um 30 % höhere Erträge durch Anlagevermögen und um 46 % höhere Kapitalerträge erzielt und verbuchten ein Kosten-Ertrags-Verhältnis, das 8,5 Punkte niedriger als bei Nicht-Temenos-Kunden war.
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Fotos/Multimedia-Galerie verfügbar auf:http://www.businesswire.com/cgi-bin/mmg.cgi?eid=50286790&lang=de
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