Die anhaltenden Sorgen um die Eurozone
haben dem europäischen Aktienmarkt am Dienstag den Wind aus den
Segeln genommen. Der EuroStoxx 50
Am Markt wurde der Dreh ins Minus mit negativen Nachrichten aus Spanien und einer pessimistischen Einschätzung zur Gewinnentwicklung im Bankensektor begründet. Die US-Bank Merrill Lynch hatte ihre Prognosen für US-Banken laut Börsianern deutlich zurückgeschraubt. Zuvor hatten schon Aussagen der spanischen Notenbank belastet, wonach die Wirtschaftskraft des Landes auch auch im zweiten Quartal sinken werde. Börsianern zufolge war dies aber keine Überraschung. Die Experten von Close Brothers Seydler Research hatten am Morgen schon darauf verwiesen, dass die Sorgen um den spanischen Bankensektor gemeinsam mit der unsicheren Zukunft Griechenlands in der Eurozone nach wie vor alarmierend seien.
Finanzwerte kamen wieder europaweit unter Druck: Der Teilindex
Stoxx 600 Banks
Schlusslicht im europäischen Leitindex waren allerdings die um
4,63 Prozent abgesackten Anteile von Repsol
ArcelorMittal
Kursgewinne waren ferner im Autosektor zu verzeichnen, was am
Markt mit der Hoffnung auf Einführung einer "Abwrackprämie" in China
begründet wurde. Entsprechende Spekulationen hatten zuvor schon in
Asien die Kurse gestützt. Der Branchenindex Stoxx 600 Automobiles &
Parts
In London tendierten die Minenwerte freundlich: Kazakhmys
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145
AXC0122 2012-05-29/12:34
