Die Schweizer Großbank UBS hat Bayer
Er habe für den Einsatz von Xarelto zur Vorbeugung von Herzinfarkten (ACS) in seinen Schätzungen ohnehin nur mit einem Umsatz von 250 Millionen Euro im Jahr 2016 gerechnet, so Whitney. Das entspreche gerade mal 0,5 Prozent des von ihm erwarteten Konzernumsatzes. Insgesamt bleibe seine Haltung zu dem Gerinnungshemmer von Bayer weiter positiv. Er sehe selbst bei einer Entscheidung gegen Xarelto für die Indikation ACS noch Aufwärtspotenzial für die Marktschätzungen bei Xarelto insgesamt. Die nächsten Katalysatoren mit dem Blick auf das Medikament seien die endgültige Entscheidung der FDA, die am 29. Juni erwartet wird, und auch eine endgültige Entscheidung zum Konkurrenzmittel Eliquis von Pfizer für die Vorbeugung von Schlaganfällen (SPAF).
Mit der Einstufung "Neutral" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um bis zu sechs Prozent über oder unter der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt./fat/zb
Analysierendes Institut UBS
ISIN US0727303028
AXC0109 2012-05-24/11:04
