René Obermann ergreift auf der Hauptversammlung die Flucht nach vorn. Ohne große Umschweife bringt er die Problematik der Telekom auf den Punkt: Der Markt für Festnetzanschlüsse werde bis 2016 weiterhin schrumpfen. Den schwarzen Peter weist er ebenso schnell von sich: Die Politik der Regulierungsbehörden sei kontraproduktiv, so Obermann, der Preisverfall bei der Netznutzung müsse gestoppt werden. Um auch in Zukunft eine moderne Infrastruktur zu haben, seien weniger Regulierung und stabile Netzentgelte notwendig. Den gescheiterten Verkauf von T-Mobile USA hat Obermann inzwischen abgehakt. Es werde auch keinen vollständigen Verkauf geben- wie ursprünglich mit AT&T vereinbart. Man arbeite an anderen langfristigen Lösungen. Aber auch hier hat die Telekom bereits einen Schuldigen ausgemacht: Das amerikanische Kartellamt. Was die Aktie angeht, lässt Obermann allerdings auch Selbstkritik durchscheinen. Alles weitere zur Hauptversammlung sehen Sie im Video!
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