Der Hornbach
Online-Shopping ist bei dem Konzern seit Dezember 2010 möglich und soll weiter ausgebaut werden. Kunden können auf der Homepage sowohl direkt bestellen als auch Reservierungen anklicken, um die Produkte dann später im Baumarkt abzuholen. Das Internet werde zudem für Preistransparenz in der Branche sorgen, sagte Konzernchef Hornbach.
Die Baumarkttochter verdiente im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Strich rund 77,3 Millionen Euro, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu trug vor allem das Geschäft in Deutschland und Westeuropa bei. Weniger gut lief es dagegen in Osteuropa, in Rumänien schrieben die Märkte den Angaben zufolge rote Zahlen.
Hornbach betreibt derzeit 135 Baumärkte in neun europäischen
Ländern, neun Neueröffnungen sollen in den kommenden beiden Jahren
den Marktanteil der Kette vor allem im Ausland erhöhen. In
Deutschland ist Hornbach derzeit Nummer vier der Branche - und liegt
knapp hinter dem kriselnden Konkurrenten Praktiker
Der Konzern setzte im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden Euro um, 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr rechnet Hornbach mit einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 6,3 Prozent auf 169,1 Millionen Euro, im laufenden Geschäftsjahr soll es leicht steigen.
Unter dem Strich verdiente der Konzern 94,6 Millionen Euro, 4,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Grund sei eine Steuergutschrift von mehr als acht Millionen Euro, die in den Vorjahreszahlen enthalten gewesen sei. Insgesamt zählt die Gruppe rund 14 300 Beschäftigte./isa/DP/enl
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AXC0221 2012-05-24/15:12
