(Wiederholung vom Donnerstag aus technischen Gründen)
BERLIN (Dow Jones)--Der Flugzeughersteller Airbus leidet unter dem Streit um den europäischen Emissionshandel. Die Volksrepublik China bewilligt ihren Airlines derzeit keine Bestellungen bei dem europäischen Unternehmen. Derzeit lägen Bestellungen aus China über 45 Flieger auf Eis, sagte Günter Butschek, Geschäftsführer von Airbus Deutschland. Damit wehre sich das Land gegen die Einbeziehung in das geplante Handelssystem.
Die chinesischen Fluggesellschaften haben die Maschinen bei Airbus bestellt und angezahlt. Nun müssen sich auf die Freigabe der chinesische Regierung warten.
Der Airbus-Mitbewerber Boeing profitiere von dieser Auseinandersetzung und bekomme derzeit alle Aufträge aus China. "Das tut uns sehr weh", sagte der Airbus-Geschäftsführer. Und es verringere den Marktanteil von Airbus.
Butschek fordert deswegen eine globale Lösung für den Emissionshandel. Bei der gegenwärtigen Ausgestaltung würden die europäischen Airlines benachteiligt und es entstehe eine Wettbewerbsverzerrung.
Seit Jahresbeginn müssen alle Fluggesellschaften, deren Maschinen innerhalb der EU, in Norwegen und Island starten oder landen, Emissionszertifikate für die komplette Flugstrecke vorweisen. Viele Länder begehren gegen diese EU-Vorgabe auf, unter ihnen China, Russland, die USA und Indien.
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0) 40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/sha/jhe
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May 25, 2012 02:26 ET (06:26 GMT)
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