Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler hat im ersten Geschäftshalbjahr 2011/12 kräftig bei Gewinn und Umsatz zugelegt. Das Göppinger Unternehmen konnte sein Konzernergebnis mit 21,7 Millionen Euro zum 31. März mehr als verdreifachen (Vorjahreszeitraum: 6,6 Millionen Euro), wie Schuler am Freitag mitteilte. Grund dafür sei die unverändert hohe Auftragslage. Wie bereits zuvor bekanntgegeben, stieg der Umsatz in den ersten sechs Geschäftsmonaten um 44 Prozent auf rund 580 Millionen Euro an.
Im ersten Halbjahr erreichte zwar der Auftragsbestand mit 1,22 Milliarden Euro einen Rekordwert, doch die Zahl der neuen Aufträge ging zurück. Die Neuaufträge beliefen sich im ersten Halbjahr nur noch auf 768,7 Millionen Euro nach 817,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Neben guten Geschäften in China, zogen die Neuaufträge aus Deutschland um drei Prozent an - sie machten 40 Prozent aller Bestellungen aus.
Mittelfristig will der Konzern weiter in den asiatischen Märkten wachsen. In China baut Schuler derzeit sein Werk aus. Im ersten Halbjahr schuf Schuler weltweit 155 neue Stellen - insgesamt arbeiteten zum Stichtag 5.323 Mitarbeiter bei Schuler./ozy/DP/enl
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AXC0108 2012-05-25/12:53
