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MÄRKTE EUROPA/Kleine Gewinne am Ende einer aufregenden Woche

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag leichte Gewinne eingefahren. Der Euro-Stoxx-50 rückte um 0,2 Prozent auf 2.162 Punkte vor und hat damit innerhalb der Woche um 0,4 Prozent zugelegt. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 6.340 Punkte. Dabei bestimmten erneut stärkere Schwankungen den Handelsverlauf. Eindeckungskäufe von Händlern, die auf sinkende Kurse gesetzt hatten, sorgten zunächst für Gewinne. Eine Meldung aus Spanien verunsicherte die Marktteilnehmer dann aber so sehr, dass es zu Verlusten kam.

Der Präsident der katalonischen Selbstverwaltung, Artur Mas, forderte, dass die Zentralregierung in Madrid die Schuldtitel der Regionen garantiert. Hintergrund seien wachsende Schwierigkeiten, die Finanzierung zu sichern. Die spanischen Regionen rücken zunehmend in das Zentrum der iberischen Schuldenkrise. Katalonien ist eine der größten und wichtigsten Regionen des Landes. Nach Eröffnung des US-Marktes kam es jedoch zu einer neuerlichen Erholung. Gute Daten zur Stimmung der US-Verbraucher sorgten für steigende Kurse vor dem langen Wochenende. Zu Wochenbeginn wird nicht nur der Pfingstmontag begangen, sondern in den USA steht auch der "Memorial Day" auf der Agenda.

Der Euro kam wegen der Nachrichten aus Spanien unter Druck und lag am frühen Abend bei 1,2516 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit rund 22 Monaten. "Die Unsicherheit bleibt hoch, solange zentrale Fragen in Europa nicht geklärt sind", sagte Eric Viloria, Währungsstratege bei Forex.com.

Unter Druck standen europaweit konjunkturabhängige Aktien. Rohstoffwerte sanken um 1,1 Prozent. Marktteilnehmer sorgen sich, dass die europäische Schuldenkrise die Konjunktur in den Abgrund zieht. Die Ungewissheit um die weitere Unternehmensentwicklung ließ ThyssenKrupp um 2,8 Prozent auf 14,13 Euro fallen. Eine Ausnahmen waren Siemens. Für die Aktie ging es um 2,3 Prozent auf 68,58 Euro nach oben. Die Analysten der Deutschen Bank hatten sie zum Kauf empfohlen. Die Experten rechnen damit, dass sich das Unternehmen künftig wieder stärker auf die Profitabilität konzentrieren wird.

Gefragt waren dagegen die nicht konjunkturabhängigen Branchen. Versorger- und Pharmaaktien legten jeweils um knapp ein Prozent zu. Deutsche Telekom sackten um acht Prozent auf 8,16 Euro nach unten. Das lag aber hauptsächlich an der hohen Dividende von 0,70 Euro. SGL Carbon stiegen um 1,9 Prozent auf 32,00 Euro. Der Platow Brief meint zu wissen, dass VW den Anteil am Hersteller von Karbon-Produkten aufstocken will.

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.           Index          Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                             stand      absolut         in %          seit 
.                                                              Jahresbeginn 
Europa      Euro-Stoxx-50   2161,87         5,35        +0,2%          -6,7 
.           Stoxx-50        2284,35         5,92        +0,3%          -3,6 
.           Stoxx-600        242,49         0,58        +0,2%          -0,9 
Frankfurt   XETRA-DAX       6339,94        24,05        +0,4%           7,5 
London      FTSE-100        5351,53         1,48        +0,0%          -3,9 
Paris       CAC-40          3047,94         9,69        +0,3%          -3,5 
Amsterdam   AEX              292,76         0,68        +0,2%          -6,3 
Athen       ATHEX-20         178,77        -6,35        -3,4%         -32,5 
Brüssel     BEL-20          2119,44         5,84        +0,3%           1,7 
Budapest    BUX            16413,44        85,95        +0,5%          -3,3 
Helsinki    OMXH-25         1883,52        -1,86        -0,1%          -3,0 
Istanbul    NAT30          65510,98       -51,50        -0,1%           6,2 
Kopenhagen  OMXC-20          443,94         4,26        +1,0%          13,8 
Lissabon    PSI 20          4596,52        45,83        +1,0%         -15,5 
Madrid      IBEX-35         6534,40         8,60        +0,1%         -23,6 
Mailand     FTSE-MIB       13154,80        47,00        +0,4%         -12,8 
Moskau      RTS             1280,15        16,60        +1,3%          -7,4 
Oslo        OBX              361,73         0,36        +0,1%           1,2 
Prag        PX               869,60        -9,60        -1,1%          -4,6 
Stockholm   OMXS-30          985,03        -1,59        -0,2%          -0,3 
Warschau    WIG-20          2037,18         1,38        +0,1%          -5,0 
Wien        ATX             1921,07       -12,66        -0,7%           1,6 
Zürich      SMI             5865,19        12,75        +0,2%          -1,2 
 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Fr, 8.54 Uhr  Do, 18.00 Uhr 
EUR/USD   1,2516  -0,34%        1,2559         1,2583 
EUR/JPY  99,6532  -0,35%      100,0078       100,0095 
EUR/CHF   1,2006  -0,09%        1,2016         1,2025 
USD/JPY  79,6300  -0,02%       79,6470        79,4800 
GBP/USD   1,5645  -0,16%        1,5671         1,5697 
.=== 
 

DJG/mif/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2012 12:42 ET (16:42 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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