Der österreichische Softwarehersteller
Fabasoft hat im Geschäftsjahr 2011/12 die Verlustzone
verlassen. Der operative Gewinn habe bei 700.000 Euro gelegen,
teilte das Unternehmen am späten Freitagabend mit. Im
vorangegangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen noch einen
Verlust in Höhe von 300.000 Euro erwirtschaftet. Der Umsatz
kletterte von 21,1 Millionen Euro auf 22,9 Millionen Euro. Das
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von
1,0 auf 2,2 Millionen Euro. Der Hauptversammlung am 3. Juli 2012
wird eine Dividende von 0,15 Euro je Aktie vorgeschlagen./ak/APA/he
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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