Der deutsche Aktienmarkt kann sich im späten Freitagshandel von einem Teil seiner Verluste lösen. Gegen Mittag schlug noch ein Minus von rund einem Prozent zu Buche. Der Handelstag war vor allem von Konjunkturmeldungen geprägt. Die Zahl der Exporte sank im April um 1,7 Prozent, die der Importe gar um 4,8 Prozent. Auch aus Frankreich und Italien kamen enttäuschende Konjunkturdaten. Heute kursieren Gerüchte, dass Spanien doch unter den Rettungsschirm EFSF schlüpfen möchte. Der entsprechende Antrag sei für morgen geplant. Außerdem sind die US-Lagerbestände im Großhandel im April um 0,6 Proezent gegenüber dem Vormonat angewachsen. Hingegen hat sich das Defizit in der US-Handelsbilanz im April von 52,6 auf 50,1 Milliarden Dollar verringert.
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