Der Solarmaschinenbauer Centrotherm wurde von seinem Versicherer überrascht. Warenlieferungen an das Unternehmen sind künftig nicht mehr versichert. Das bringt massive Finanzierungsprobleme mit sich.
Die Krise in der Solarbranche hat nun auch den Maschinenbauer Centrotherm voll erwischt. Das Unternehmen mit rund 1750 Beschäftigten hat massive Finanzierungsprobleme, weil Warenlieferungen an die Firma künftig nicht weiter versichert werden. Die Aktie ging am Donnerstag auf Talfahrt.
Die Papiere des auf die Solarbranche spezialisierten Unternehmens aus dem baden-württembergischen Blaubeuren büßten bis zum Mittag ein Viertel ihres Wertes ein. Centrotherm hatte nach Börsenschluss am späten Mittwochabend mitgeteilt, dass es erhebliche Schwierigkeiten mit seiner Finanzierung gebe.
In der Mitteilung hieß es, dass Warenlieferungen an das Unternehmen künftig nicht weiter versichert werden. Grund sei die anhaltend schlechte Marktlage und die daraus folgende angespannte Finanzierungssituation. Die Warenversicherer entzogen der Firma also das Vertrauen, weiter so wirtschaften zu können, dass keine Ausfälle drohen. Centrotherm habe davon selber am Mittwoch erfahren.
Der Vorstand erwarte auf Basis dieser Information Belastungen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Zu weiteren Details machte das Unternehmen ...
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