Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Donnerstagmittag noch freundlich, ehe am Nachmittag schwache Konjunkturdaten aus den USA über den Teich schwappten und den deutschen Markt mit nach unten zog. Neben rückläufigen Verkäufen bestehender Häuser enttäuschte vor allem der Philly-Fed-Index. Das Barometer ist von minus 5,8 Punkten im Vormonat auf minus 16,6 Zähler gefallen. Der DAX rutschte im späten Handel ins Minus. In Griechenland stellt der neue Regierungspräsident heute sein Kabinett vor. Bereits gestern Abend hat die amerikanische Notenbank Fed beschlossen zusätzliche 267 Milliarden Dollar in den Markt zu pumpen. Zudem will Fed-Chef Ben Bernanke die Zinsen weiter niedrig halten. Aus China kommen indes schlechte Nachrichten: Dort ist die heimische Industrie im Juni um 0,3 auf 48,1 Punkte gesunken. Der Einkaufsmanagerindex notiert somit zum achten Mal in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
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