Die EZB hält geheim, wie viele Anleihen welcher Länder sie im SMP-Programm gekauft hat. Auch die nationalen Notenbanken machen keine klaren Angaben über ihren Bestand. Welche verborgene Kraft steckt noch in den Banken?
Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB) und der mit ihr zum "Eurosystem" verbundenen 17 nationalen Zentralbanken der Währungsunion ist mit drei Billionen Euro riesig. Die Bilanzierung, deren Regeln die EZB selbst beschließt, ist ziemlich milchig. Man kann mehr erahnen, was in dieser Bilanz vorgeht, als dass man es wüsste.So weist die EZB einen Bestand von Wertpapieren, die "für geldpolitische Zwecke" gehalten werden, von 280 Milliarden Euro aus. Das sind rund 220 Milliarden Euro Staatsanleihen, die sie im Rahmen eines SMP getauften Programms gekauft hat, außerdem 60 Milliarden Euro Pfandbriefe von privaten Emittenten.
Der tatsächliche Bestand an Staatsanleihen, den die Notenbanken des ...
Den vollständigen Artikel lesen ...