Das rasante Absatzwachstum des Autobauers
BMW hat sich im vergangenen Monat abgeschwächt. Der
Konzern verkaufte im Juni 172.516 Wagen der Marken BMW, Mini und
Rolls-Royce. Das waren noch 4 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie
das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Im gesamten ersten
Halbjahr stiegen die Auslieferungen um 8,1 Prozent zum
Vorjahreszeitraum auf den Rekordwert von 900.539 Stück. Auch die
Konkurrenten Audi und Daimler waren im
Juni nicht mehr so schnell gewachsen wie in den Monaten zuvor. Dabei
wirkt sich insbesondere die schwierige Wirtschaftslage in weiten
Teilen Europas aus. Zudem flaute das Wachstum in China ab./enl/kja
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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