Nach der vorerst gescheiterten
Übernahme von Rhön-Klinikum
Mit dem Zukauf erreiche Fresenius Kabi nun eine weltweit führende Position in der Transfusionstechnologie, hieß es weiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Dieser werde zunächst aus vorhandenen Mitteln finanziert, wobei der Erlös der Kapitalerhöhung vom Mai 2012 das Transaktionsvolumen übersteige. Fresenius hatte damals eine Milliarde Euro eingesammelt, die ursprünglich für den Kauf von Rhön vorgesehen war. Einen Zusammenhang zwischen dem nun angekündigten Kauf und der zunächst gescheiterten Übernahme gebe es aber nicht, betonte ein Unternehmenssprecher.
Der Zukauf muss noch durch die zuständigen Kartellbehörden freigegeben werden. Mit dem Abschluss der Akquisition rechnet das Unternehmen Ende des Jahres 2012./he/tav
ISIN DE0005785604
AXC0216 2012-07-20/21:31
