Die Aktien der Commerzbank haben ihre Talfahrt vom Vortag am Freitag mit minus 3,95 Prozent am DAX-Ende fortgesetzt. Auf den Gewinneinbruch bis zur Jahresmitte reagierten viele Analysten mit Abstufungen oder Kurszielsenkungen. Analyst Alexander Hendricks von der Deutschen Bank etwa begründete sein neues "Hold "-Votum mit der schwachen Entwicklung des Kern-Bankgeschäfts. Omar Keenan vom japanischen Analysehaus Nomura zeigte sich von der bereinigten Ertragsentwicklung enttäuscht und senkte seine Gewinnschätzungen sowie das Kursziel. Ähnlich äußerten sich auch weiterer Investmentbanken wie Exane BNP Paribas und die Societe Generale.
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
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Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.