Der Medizinkonzern Fresenius
Zudem wird bei der operativen Marge jetzt das Erreichen des oberen Wertes der bisher angepeilten Spanne von 20 bis 20,5 Prozent in Aussicht gestellt. Die Fresenius-Tochter hat bereits in den vergangenen Jahren deutlich zur Gewinnentwicklung des Konzerns beigetragen. Insbesondere für das Narkosemittel Propofol dürften Lieferverzögerungen des US-Konkurrenten Hospira nun in das vierte Quartal hineinreichen, heißt es in der Mitteilung. Dank dessen Probleme bleibt Fresenius länger als zuvor angenommen alleiniger Anbieter des Mittels in den USA.
KEINE AUSWIRKUNG AUF KONZERNAUSBLICK
Die zusätzlichen Einnahmen will Fresenius zum Rückkauf von Schulden und der Verlängerung von Verbindlichkeiten nutzen. Auf den Ausblick für die Mutter hat die leicht erhöhte Erwartung bei der Tochter laut Mitteilung keine Auswirkung. Der im Juni erhöhte Konzernausblick für 2012 wurde daher bekräftigt. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 14 bis 16 Prozent zulegen. Beim Umsatz wird ebenfalls unter Ausklammerung von Währungseffekten mit einem Anstieg von zwölf bis 14 Prozent gerechnet.
An der Börse kam die Prognoseerhöhung gut an: Fresenius-Titel lagen mit einem Plus von knapp zwei Prozent an der Dax-Spitze. Am Morgen hatte zudem die Commerzbank das Kursziel für die Bad Homburger von 84 auf 93 Euro erhöht und den Titel auf "Add" hochgestuft./ep/fn/kja
ISIN DE0005785604
AXC0063 2012-09-05/09:55
