Siemens will bei Osram nach
Informationen der Tageszeitung "Die Welt" ein Aktienpaket deutlich
unterhalb der Sperrminorität von 25 Prozent behalten. "Es geht um 19
Komma X Prozent", zitierte das Blatt (Dienstag) aus
Unternehmenskreisen. Aber weil bei Hauptversammlungen stets nur ein
Teil der Aktionäre vertreten ist, würden Siemens in der Praxis auch
knapp 20 Prozent Osram-Anteil reichen, damit keine wichtigen
Entscheidungen gegen Siemens gefällt werden können. Ein
Unternehmenssprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Wenn die
Siemens-Hauptversammlung im Januar zustimmt, will Siemens die
meisten Aktien seiner bisherigen Lichtsparte an die
Siemens-Aktionäre übergeben. Die Osram-Aktie könnte dann ab Mai 2013
an der Börse notiert werden. Es wird erwartet, dass sich
Siemens-Chef Peter Löscher bei der Vorlage der Jahresbilanz am
Donnerstag auch zu Osram äußert./rol/DP/stb
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.
Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.
Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
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